Abmahnung Sasse & Partner | Was tun gegen Sasse Abmahnung?

Lesen Sie hier, wie Sie richtig reagieren, wenn Sie von Sasse Rechtsanwälte abgemahnt werden

Die Anwaltskanzlei Sasse & Partner ist bekannt als eine der aktivsten Kanzleien, wenn es um die Versendung von Abmahnungen wegen Verletzungen des Urheberrechts durch Filesharing geht. Abgemahnt werden dabei vor allem User, die bestimmte Filme oder Serien über ein Filesharing-Portal, besser bekannt als Tauschbörse, heruntergeladen haben.

Das Abmahnschreiben fordert den User zum einen zur Zahlung einer Geldsumme auf, die sich aus entstandenen Kosten und Gebühren zusammensetzt und zum anderen zur Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung.

Wir klären Sie in diesem Artikel darüber auf, was Sie im Fall der Abmahnung durch Sasse & Partner tun und was Sie besser unterlassen sollten!

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Unsere Rettungsmaßnahmen helfen Ihnen bei Abmahnungen von Sasse & Partner

Durch unsere Kenntnisse im Urheberrecht können wir Ihnen die folgenden Leistungen offerieren:

  1. Rechtliche Überprüfung Ihrer Abmahnung
  2. Kontaktaufnahme mit der Anwaltskanzlei Sasse & Partner
  3. Verhandlungen mit Sasse Rechtsanwälte
  4. Modifizierung der strafbewehrten Unterlassungserklärung (sofern Abgabe ratsam)

DeutschlandweitWir sind bundesweit für Sie tätig!

Keine weitere Kostenfalle

Wir sind uns bewusst darüber, dass die Kosten einer Abmahnung von Sasse und Partner kein Pappenstiel sind. Wir wissen auch, dass Ihnen ein Abmahnschreiben lästig ist und durch unsere Tätigkeit für Sie nicht noch viel teurer werden darf.

Anwaltskosten sparen

Aus diesem Grund machen wir Ihnen ein

spezielles Angebot!

Dieses sollten Sie nicht entgehen lassen. Wir berechnen unsere kompletten, außergerichtlichen Tätigkeiten, nicht wie sonst üblich, streitwertabhängig, sondern zu einem erheblich günstigeren Pauschalpreis ab. Dann wissen Sie von Anfang an, welche Kosten auf Sie zukommen.

Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf, dann können wir Ihnen den Preis nennen!

 

Filesharing und Streaming

Vom Streaming unterscheidet sich das Filesharing dadurch, dass bei letzterem die Datei des Films zur Gänze auf die Festplatte des Users heruntergeladen wird. Beim Streaming befindet sich dagegen immer nur ein Teil dieser Datei im Arbeitsspeicher des Computers, nämlich der Teil, der gerade angesehen wird.

FilesharingFilesharing (also „Dateien teilen“) findet mittels sogenannter Peer-to-Peer-Netzwerke beziehungsweise Tauchbörsen statt, von denen die „Piratebay“ durch den Medienrummel vor einigen Jahren als eine der bekanntesten gelten dürfte. Ausgetauscht wird hier alles, was sich in digitaler Form speichern lässt, also Musik, Hörbücher, Computerspiele und vor allem Filme und Fernsehserien.

Voraussetzung für die Teilnahme am Filesharing, ist die Installation einer speziellen Software, wie beispielsweise BitTorrent oder Gnutella. Diese Software lädt die gewünschte Datei nicht nur herunter, sondern stellt sie im Regelfall auch direkt anderen Nutzern zum Download im Netzwerk bereit. Vor allem dieser Wiederfreigabeprozess, also die Möglichkeit des Uploads der Datei vom eigenen Rechner, ist vielen Usern von Peer-to-Peer-Software nicht unbedingt bewusst.

Legal oder illegal?

Die Verwendung von Peer-to-Peer-Software ist dennoch nicht grundsätzlich illegal, denn viele Dateien, die in solchen Netzwerken getauscht werden, sind für einen solchen Tausch freigegeben.

Im Umkehrschluss wird es also immer dann problematisch, wenn urheberrechtlich geschützte Werke getauscht werden, ohne dass der Rechteinhaber seine Zustimmung gegeben hat. Denn das Recht zur Vervielfältigung und Nutzung liegt allein beim Rechteinhaber eines urheberrechtlich geschützten Werkes.

Illegal sind also Downloadprozesse, die sich auf solche Werke beziehen. Ob der Download tatsächlich abgeschlossen oder nur begonnen und dann wieder abgebrochen wurde, spielt für die rechtliche Beurteilung keine ausschlaggebende Rolle.

Die Abmahnung

Urheberrechtliche AbmahnungMit der Abmahnung fordert der Rechteinhaber, häufig vertreten durch eine Anwaltskanzlei, den User beziehungsweise Inhaber des Internetanschlusses dazu auf, ein bestimmtes Verhalten zu unterlassen, durch welches die Rechtverletzung verursacht wurde.

Zudem wird dem gerügten User ein „außergerichtliches Vergleichsangebot“ gemacht, mit dessen Zahlung er sich quasi von der gerichtlichen Verfolgung seines rechtswidrigen Verhaltens freikaufen kann.

Durch die Abmahnung wollte der Gesetzgeber die Möglichkeit schaffen, durch Rechtsverletzungen entstandene Streitigkeiten schneller und vor allem kostengünstiger beilegen zu können, als in einem Gerichtsverfahren. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang § 97a des Urheberrechtsgesetzes (UrhG), der durch das „Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken“ vom 1. Oktober 2013 neu gefasst wurde. In dieser Vorschrift finden sich nicht nur verschärfte Informationspflichten des Abmahners, sondern in Absatz 3 auch eine Kostenbremse, die den Ersatz von „erforderlichen Aufwendungen“ in der Höhe auf einen Gegenstandswert von 1.000,00 Euro beschränkt.

Die Abmahnung beinhaltet in aller Regel

  • die Aufforderung zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und
  • das Angebot auf höhere Schadensersatzforderungen und Kosten durch die
  • Zahlung eines gewissen Betrages zu verzichten.

Abmahnung durch Sasse & Partner

Die Filesharing Abmahnungen, die von der Kanzlei Sasse & Partner versendet wurden, orientierten sich entgegen dieser Vorschrift in vielen Fällen an einem Gegenstandswert von 15.000,00 Euro. Abgemahnten Usern wurden dadurch Anwaltskosten und Auslagen berechnet, die 800,00 Euro überstiegen.

Als Zeichen guten Willens und der Bereitschaft, eine gerichtliche Auseinandersetzung vermeiden zu wollen, bot man den angeblichen Urheberrechtsverletzern an, gegen eine Zahlung von 800,00 Euro auf eine weitere Rechtsverfolgung durch Sasse & Partner verzichten zu wollen.

Was Sie bei einer Sasse-Abmahnung tun sollten

Frist wahrenWenn Sie ein solches Abmahnschreiben erhalten haben, sollten Sie auf jeden Fall fristgemäß reagieren, um die Entstehung unnötiger Kosten vermeiden zu können. Denn gibt der Abgemahnte die geforderte Unterlassungserklärung nicht fristgemäß oder überhaupt nicht ab, dann kann der Abmahner seine Ansprüche eventuell auf dem Weg einer einstweiligen Verfügung durchsetzen. Werden erst einmal Schadensersatzansprüche und die Kosten für die Rechtsverfolgung eingeklagt, können schnell ruinöse Kosten entstehen.

Wir warnen Sie aber vor einer überhasteten Unterzeichnung und Abgabe der Unterlassungserklärung, die Ihnen von Sasse & Partner vorgelegt wurde. Diese Unterlassungserklärung stellt nicht nur ein Schuldanerkenntnis, sondern auch eine Verpflichtungsvereinbarung dar, welche zur Zahlung des geforderten Betrages verpflichtet, auch wenn möglicherweise überhaupt kein Anspruch besteht.

Modifizierte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung

Es muss daher nicht selten zur Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung geraten werden, also einer Unterlassungserklärung, die zu Ihren Gunsten abgeändert wurde und nur so viele Ansprüche anerkennt, wie gerade noch nötig. Auf diese Weise können Sie fristgemäß auf eine Abmahnung von Sasse & Partner reagieren!

Sie sollten unbedigt auch die folgenden Artikel lesen:

1. Abmahnwelle – Abmahnen im großen Stil
2. Abmahnung Waldorf Frommer
3. Abmahnung Rainer Munderloh

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