Insolvenzrecht

Privatinsolvenz und Minijob | Passen Verbraucherinsolvenz und Minijob zusammen?

So stehen Privatinsolvenz und 450-Euro-Job zueinander

Privatinsolvenz MinijobSie beziehen zusätzlich zu Ihrem Haupteinkommen Einkommen aus einem Minijob und möchten wissen, ob eine Privatinsolvenz für Sie in Frage kommt? Oder haben Sie Schulden und wissen nicht, wie Sie diese mit Ihrem geringen Einkommen aus einem Minijob zurückzahlen sollen?

Zunächst einmal zur Klarstellung: Selbstverständlich ist ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis, auch Minijob oder 450-Euro-Job genannt, während des laufenden Insolvenzverfahrens erlaubt. Sie können also Privatinsolvenz anmelden und brauchen nicht die Erlaubnis Ihres Insolvenzverwalters oder des Insolvenzgerichts hierfür. Allerdings sollten Sie Ihren Insolvenzverwalter umgehend über Ihr geringfügiges Beschäftigungsverhältnis schriftlich informieren und ihm im besten Falle eine Kopie Ihres Arbeitsvertrages übersenden.

Diese Aufgabe gehört zu Ihren Informationspflichten gegenüber dem Insolvenzverwalter, denen Sie unbedingt nachkommen müssen. Sie müssen Ihren Insolvenzverwalter immer dann informieren, wenn sich Veränderungen in Ihrer Einkommenssituation ergeben oder aber wenn Sie umziehen. (mehr …)

Privatinsolvenz in der Berufsausbildung | In der Ausbildung Privatinsolvenz anmelden

Was Sie als Azubi zur Verbraucherinsolvenz wissen sollten

Privatinsolvenz BerufsausbildungIn der heutigen Zeit geraten immer mehr junge Menschen in einen Sog der Verschuldung, welcher letztlich in einer Privatinsolvenz münden kann. Gerade Sie haben nachvollziehbare Träume, die Sie sich gerne erfüllen möchten. Leider aber ist es so, dass Sie durch die Anschaffung von Konsumgütern immer mehr offene Rechnungen zu begleichen haben, die Sie schnell überfordern können.

Besonders Auszubildende („Azubis“) sind sehr gefährdet für ein Verbraucherinsolvenzverfahren, denn auf der einen Seite lockt ein Überangebot an materialistischen Gütern, auf der anderen Seite verdient man sich in einer Ausbildung eben keine goldene Nase.

Unsere erfahrenen Anwälte haben ein offenes Ohr für Sie, um Ihrer besorgniserregenden, finanziellen Situation Herr werden und gegebenenfalls den Weg einer Privatinsolvenz gemeinsam beschreiten zu können. Wenden Sie sich daher vertrauensvoll an uns! (mehr …)

Privatinsolvenz als Kündigungsgrund | Wegen Verbraucherinsolvenz gekündigt werden?

Müssen Sie wegen Insolvenz mit Kündigung rechnen?

Privatinsolvenz als KündigungsgrundPrivatinsolvenz als Kündigungsgrund? Grundsätzlich stellt es nach der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland keine rechtswidrige Verfehlung dar, Schulden zu haben. Demgemäß ist auch eine Privatinsolvenz ein legitimes Mittel, welches ja sogar gesetzlich geregelt und damit auch geschützt ist.

Die Grenze ist nur dann überschritten, wenn zu den Zahlungsverpflichtungen besondere Umstände, beispielsweise Betrug oder Untreue, hinzukommen. Jedoch können ungeordnete wirtschaftliche Verhältnisse dazu führen, dass Sie als Schuldner in der Wertschätzung Ihres Arbeitgebers sinken.

Aber, darf Ihr Arbeitgeber tatsächlich so weit gehen und Ihre Privatinsolvenz rechtmäßig als Kündigungsgrund anführen? Käme er damit durch? (mehr …)

Privatinsolvenz bei Hartz 4 | Verbraucherinsolvenz trotz Hartz IV möglich?

Als ALG II-Empfänger eine private Insolvenz beantragen?

Schulden wachsen schnell an, wenn regelmäßige Bezüge, wie Arbeitslohn oder Krankengeld wegfallen. Wer auf die umgangssprachlich als „Hartz 4“ (richtig: Arbeitslosengeld II) bezeichneten staatlichen Leistungen zum Lebensunterhalt angewiesen ist, dem bleibt von seinen monatlichen Bezügen kaum Geld, um davon seine Schulden zu begleichen.

Trotzdem kann auch während solcher Lebensphasen mit der Einleitung eines Privatinsolvenzverfahrens und der Aussicht auf eine Restschuldbefreiung ein positives Zeichen für einen Neuanfang unter besseren wirtschaftlichen Bedingungen gesetzt werden.

Sie müssen aber unbedingt Ihre Obliegenheit, sich während der Wohlverhaltenszeit besonders intensiv um angemessene Arbeit zu bemühen und Ihre wirtschaftliche Situation damit schnell zu verbessern, bemühen! (mehr …)

Privatinsolvenz und Scheidung | Wie stehen Privatinsolvenz und Scheidung zueinander?

Verbraucherinsolvenz und Ehescheidung treffen aufeinander

Privatinsolvenz ScheidungIhre Scheidung steht an, läuft oder ist bereits abgeschlossen? Sie kommen mit den Kosten und Ihren Schulden nicht klar? Nun denken Sie darüber nach, in die Privatinsolvenz zu gehen? Lesen Sie hier, worauf Sie achten müssen und wie Ihnen geholfen werden kann.

Nicht selten und einer der häufigsten Gründe für die Entstehung von Schulden, ist die Trennung vom Partner beziehungsweise eine Ehescheidung. Im Falle einer Partnerschaft, egal ob Sie nur zusammenleben oder verheiratet sind, werden oft finanzielle Verpflichtungen eingegangen. Diese zusammen zu bewältigen, stellt zumeist kein großes Problem dar. Kommt es aber zu einer Trennung oder gar Scheidung, sieht es plötzlich ganz anders aus. Man kann den finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen und steckt mitten in der Schuldenfalle. Oft ist dann die Durchführung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens der letzte Ausweg.

Es ist allerdings zunächst wichtig, zu unterscheiden, wer die einzelnen finanziellen Verpflichtungen eingegangen ist. Denn für Schulden Ihres Ehepartners haften Sie nicht automatisch mit. Dazu müssen Sie schon eine eigene Verpflichtung eingegangen sein. (mehr …)

Privatinsolvenz ohne Arbeit | Wie Sie ohne Arbeit Privatinsolvenz anmelden können

Arbeitslosigkeit und Verbraucherinsolvenz

Ihre Schulden sind zu einem Berg herangewachsen? Sie erhalten immer wieder unangenehme Post, die Sie schon gar nicht mehr öffnen? Der Gerichtsvollzieher ist regelmäßig zu Gast bei Ihnen? Sie haben außerdem keine Arbeit und stellen sich nun die Frage, ob Sie dennoch eine Verbraucherinsolvenz beauftragen können? Ja, das geht! Sie können auch als Arbeitsloser oder Arbeitslose eine Verbraucherinsolvenz durchführen lassen.

Der Verlust des Arbeitsplatzes ist einer der häufigsten Gründe dafür, dass sich Vermögensverhältnisse, die zuvor als stabil bezeichnet werden konnten, dramatisch verändern. Langfristige Verbindlichkeiten, die nach sorgfältiger Planung und Beratung ohne Leichtsinn eingegangen wurden, werden in einer solchen Situation schnell zu einem Problem.

Als zusätzliche Belastung hindern Schamgefühl und Depressionen viele Betroffene daran, vernünftige und notwendige Schritte einzuleiten. Die Einleitung eines Privatinsolvenzverfahrens kann in dieser unangenehmen Situation dazu beitragen, dem Schuldner wieder eine Perspektive für seine weitere Zukunft zu eröffnen. (mehr …)

Dauer einer Privatinsolvenz | So lange dauert eine Privatinsolvenz

Sie können die Zeit der Insolvenz verkürzen

Privatinsolvenz DauerDauer einer Privatinsolvenz! Sie interessieren sich dafür, wie lange eine Privatinsolvenz dauert? Sie haben davon gehört, dass die Insolvenzdauer verkürzt werden kann?

Bei Überschuldung verringert sich die wirtschaftliche Beweglichkeit einer Privatperson empfindlich. Gläubiger, die auf die Zahlung fälliger Forderungen warten, leiten Zwangsvollstreckungsmaßnahmen ein. Einziger Ausweg ist daher oftmals das sogenannte Verbraucherinsolvenzverfahren. Damit kann eine komplette Entschuldung herbeigeführt werden.

Die Forderungen aller Gläubiger werden zunächst gesammelt, um einen gemeinsamen Einigungsversuch mit allen Beteiligten zu starten. Scheitert ein solcher außergerichtlicher Einigungsversuch, weil Gläubiger nicht zu einem anteiligen Verzicht oder zumindest zu einem Entgegenkommen bei der Ratenzahlung bereit sind, dann wird das Insolvenzgericht, auf einen entsprechenden Antrag hin, tätig und verhindert gesonderte Vollstreckungsmaßnahmen des einzelnen Gläubigers zugunsten einer gleichmäßigen Befriedigung der gesamten Gläubigergemeinschaft. (mehr …)

Privatinsolvenz und Selbstbehalt | Was bleibt für Sie in der Verbraucherinsolvenz übrig?

Wie sich eine Privatinsolvenz auf Ihr Einkommen auswirkt

Selbstbehalt in einer Privatinsolvenz! Wie verhält es sich damit?

Wer den Entschluss fasst, einen Antrag auf Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens beim zuständigen Insolvenzgericht zu stellen, dem geht es meistens darum, mit Hilfe der Restschuldbefreiung seine wirtschaftliche Bewegungsfreiheit zurückzuerlangen. Voraussetzung dafür, in den Genuss dieses Entgegenkommens zu gelangen, ist es, innerhalb der sogenannten Wohlverhaltensphase zu zeigen, dass der gute Wille vorhanden ist, selbst so viel wie möglich für den Ausgleich der Schulden zu tun.

Das bedeutet für den Schuldner in der Praxis, sich mit dem Teil seines Einkommens zufriedengeben zu müssen, den er für eine eigene, bescheidene Lebensführung und für Unterhaltspflichtige, die auf seine Leistungen angewiesen sind, benötigt. Außerdem muss er alle verwertbaren Vermögensbestandteile benennen und selbst über unerwartete Zuflüsse Auskunft erteilen. (mehr …)

Privatinsolvenz Antrag | So stellen Sie erfolgreich Antrag auf Verbraucherinsolvenz

Wie Sie eine Privatinsolvenz beantragen können

Privatinsolvenz AntragAntrag auf Privatinsolvenz beziehungsweise Verbraucherinsolvenz stellen? Wie geht das?

Für Privatpersonen, die sich aufgrund von Überschuldung nicht mehr in der Lage sehen, ihre regelmäßigen Verbindlichkeiten zu bedienen, kann der Antrag auf Eröffnung des Verbraucherinsolvenzverfahrens mit Restschuldbefreiung ein Schritt auf dem Weg zu neuer finanzieller Beweglichkeit sein.

Bevor Sie beim zuständigen Insolvenzgericht einen solchen Antrag stellen können, müssen Sie einige Voraussetzungen schaffen. Wir zeigen Ihnen hier, welche das sind! (mehr …)

Privatinsolvenz und SCHUFA | Droht ein SCHUFA-Eintrag bei Privatinsolvenz?

Wie sich eine Privatinsolvenz bei der SCHUFA auswirkt

Privatinsolvenz SCHUFASie möchten eine Verbraucherinsolvenz beantragen oder befinden sich bereits in einer (umgangssprachlich sogenannten) Privatinsolvenz und möchten nun wissen, wie sich diese auf Ihre SCHUFA-Auskunft auswirkt?

Hinter der SCHUFA Holding AG verbirgt sich die „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherheit“. Sie ist eine privatrechtliche Gesellschaft, welche Auskünfte über Ihr Verhalten mit Krediten, Ratenzahlungen oder in Bezug auf Rechnungen sammelt. Weiter dient sie zirka 4.500 Unternehmen in Deutschland, wie etwa Banken, Telefonanbietern, Versandhäusern, Leasinggesellschaften und sonstigen Unternehmen, Ihre Zahlungsfähigkeit zu überprüfen.

Privatpersonen beziehungsweise Firmen können diese Informationen über Sie gegen Bezahlung gewisser Gebühren bei der SCHUFA anfordern. Durch Ihre SCHUFA-Informationen werden Sie in sogenannte Risikogruppen eingeteilt, welche eine Bewertung und möglicherweise auch Erschwernisse für Sie bedeuten können. (mehr …)

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