Insolvenzrecht

Privatinsolvenz bei Hartz 4 | Verbraucherinsolvenz trotz Hartz IV möglich?

Lesen Sie hier, ob Sie als ALG II-Empfänger eine private Insolvenz beantragen können

Schulden wachsen schnell an, wenn regelmäßige Bezüge, wie Arbeitslohn oder Krankengeld wegfallen. Wer auf die umgangssprachlich als „Hartz 4“ (richtig: Arbeitslosengeld II) bezeichneten staatlichen Leistungen zum Lebensunterhalt angewiesen ist, dem bleibt von seinen monatlichen Bezügen kaum Geld, um davon seine Schulden zu begleichen.

Trotzdem kann auch während solcher Lebensphasen mit der Einleitung eines Privatinsolvenzverfahrens und der Aussicht auf eine Restschuldbefreiung ein positives Zeichen für einen Neuanfang unter besseren wirtschaftlichen Bedingungen gesetzt werden.

Sie müssen aber unbedingt Ihre Obliegenheit, sich während der Wohlverhaltenszeit besonders intensiv um angemessene Arbeit zu bemühen und Ihre wirtschaftliche Situation damit schnell zu verbessern, bemühen! (mehr …)

Privatinsolvenz und Unterhalt | Was passiert in der Privatinsolvenz mit dem Unterhalt?

Erfahren Sie hier, was geschieht, wenn sich Verbraucherinsolvenz und Unterhaltsansprüche begegnen

Privatinsolvenz UnterhaltSie müssen Unterhalt bezahlen? Sie haben vielleicht sogar Unterhaltsschulden? Jetzt möchten Sie wissen, wie mit den Unterhaltsansprüchen in einer Privatinsolvenz verfahren wird?

Es existieren ganz unterschiedliche Arten von Unterhaltsansprüchen.

Besonders wichtig ist dabei der Unterhalt, der an Kinder oder an Ehegatten während des Zusammenlebens oder Getrenntlebens im Zuge einer Scheidung gezahlt wird. Auch die eigenen Eltern oder andere Verwandte können einen Anspruch auf Zahlung von Unterhalt haben.

Lesen Sie hier, wie mit Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt (Trennungsunterhalt oder nachehelicher Unterhalt) und Verwandtenunterhalt im Insolvenzverfahren umgegangen wird. (mehr …)

10 Fragen zur Privatinsolvenz | 10 wichtige Antworten

Lesen Sie hier Wichtiges zur Verbraucherinsolvenz

Sie haben hohe Schulden und denken jetzt sogar darüber nach, eventuell eine Privatinsolvenz anzumelden? Vorab haben Sie aber noch einige Fragen, die Sie bewegen und die unbedingt geklärt werden müssen?

Lesen Sie hier kurz und knapp die Antworten, die Sie hinsichtlich einer Verbraucherinsolvenz interessieren dürften. (mehr …)

Privatinsolvenz ab wann? Ab wann lohnt sich eine Privatinsolvenz?

Lesen Sie hier, ab wann eine Privatinsolvenz sinnvoll ist

Ihre Schulden wachsen Ihnen über den Kopf? Sie wissen nicht mehr, wie Sie all Ihre Gläubiger noch befriedigen sollen? Sie überlegen sich, Privatinsolvenz zu beantragen?

Die Gründe einer Verschuldung können sehr unterschiedlich sein. Zu den häufigsten Ursachen zählen allerdings: Krankheit, Trennung beziehungsweise Scheidung vom Partner und Arbeitslosigkeit. Das Verbraucherinsolvenzverfahren kann grundsätzlich von allen natürlichen Personen beantragt werden. In erster Linie handelt es sich dabei um Verbraucher, wie etwa Arbeitnehmer, Beamte, Arbeitslose, Rentner, Hausfrauen, ALG II-Empfänger oder Kleinunternehmer.

Lesen Sie hier, ab wann die Beantragung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens für Sie sinnvoll ist und worauf es ankommt! (mehr …)

Privatinsolvenz und Scheidung | Wie stehen Privatinsolvenz und Scheidung zueinander?

Lesen Sie hier, was passiert, wenn Verbraucherinsolvenz und Ehescheidung aufeinandertreffen

Ihre Scheidung steht an, läuft oder ist bereits abgeschlossen? Sie kommen mit den Kosten und Ihren Schulden nicht klar? Nun denken Sie darüber nach, in die Privatinsolvenz zu gehen? Lesen Sie hier, worauf Sie achten müssen und wie Ihnen geholfen werden kann.

Nicht selten und einer der häufigsten Gründe für die Entstehung von Schulden, ist die Trennung vom Partner beziehungsweise eine Ehescheidung. Im Falle einer Partnerschaft, egal ob Sie nur zusammenleben oder verheiratet sind, werden oft finanzielle Verpflichtungen eingegangen. Diese zusammen zu bewältigen, stellt zumeist kein großes Problem dar. Kommt es aber zu einer Trennung oder gar Scheidung, sieht es plötzlich ganz anders aus. Man kann den finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen und steckt mitten in der Schuldenfalle. Oft ist dann die Durchführung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens der letzte Ausweg.

Es ist allerdings zunächst wichtig, zu unterscheiden, wer die einzelnen finanziellen Verpflichtungen eingegangen ist. Denn für Schulden Ihres Ehepartners haften Sie nicht automatisch mit. Dazu müssen Sie schon eine eigene Verpflichtung eingegangen sein. (mehr …)

Privatinsolvenz ohne Arbeit | Wie Sie ohne Arbeit Privatinsolvenz anmelden können

Lesen Sie hier, warum Arbeitslosigkeit eine Verbraucherinsolvenz nicht verhindert

Ihre Schulden sind zu einem Berg herangewachsen? Sie erhalten immer wieder unangenehme Post, die Sie schon gar nicht mehr öffnen? Der Gerichtsvollzieher ist regelmäßig zu Gast bei Ihnen? Sie haben außerdem keine Arbeit und stellen sich nun die Frage, ob Sie dennoch eine Verbraucherinsolvenz beauftragen können? Ja, das geht! Sie können auch als Arbeitsloser oder Arbeitslose eine Verbraucherinsolvenz durchführen lassen.

Der Verlust des Arbeitsplatzes ist einer der häufigsten Gründe dafür, dass sich Vermögensverhältnisse, die zuvor als stabil bezeichnet werden konnten, dramatisch verändern. Langfristige Verbindlichkeiten, die nach sorgfältiger Planung und Beratung ohne Leichtsinn eingegangen wurden, werden in einer solchen Situation schnell zu einem Problem.

Als zusätzliche Belastung hindern Schamgefühl und Depressionen viele Betroffene daran, vernünftige und notwendige Schritte einzuleiten. Die Einleitung eines Privatinsolvenzverfahrens kann in dieser unangenehmen Situation dazu beitragen, dem Schuldner wieder eine Perspektive für seine weitere Zukunft zu eröffnen. (mehr …)

Privatinsolvenz für Rentner | Können Sie als Rentner Privatinsolvenz anmelden?

Lesen Sie hier, wie Sie in Rente eine Verbraucherinsolvenz beantragen können

Auch nach dem Erreichen des Rentenalters ist in heutiger Zeit niemand davor sicher, in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu geraten. Die ständigen Erhöhungen der Kosten für die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser können dafür ebenso ein Anlass sein wie die drastische Erhöhung des Mietpreises für eine seit langen Jahren genutzte Wohnung.

Die Kostensteigerungen stören das bislang noch funktionsfähige Gleichgewicht zwischen Renteneingängen und ständig wiederkehrenden Ausgabeposten empfindlich. Rentner geraten nur selten durch unbedachten Gebrauch von Kreditkarten oder durch zu viele, zu hohe Privatkredite in eine Situation, in denen ihnen der Ausgleich ihrer Verbindlichkeiten unmöglich wird. Sie werden durch ständige Preis- und Kostensteigerungen dazu gezwungen, ihren gewohnten Lebensstandard immer wieder an die nur sehr wenig steigenden Rentenbezüge anzupassen.

Sind Sie Rentner? Fühlen Sie sich angesprochen? Denken Sie über eine Privatinsolvenz nach? Dann lesen Sie hier weiter! (mehr …)

Wo melde ich Privatinsolvenz an? Wie beantrage ich Verbraucherinsolvenz?

Lesen Sie hier, wo Sie eine Verbraucherinsolvenz in Auftrag geben können

Sie möchten wissen, wo Sie eine Privatinsolvenz anmelden können? Dann lesen Sie einfach hier weiter!

Ein Verbraucherinsolvenzverfahren kommt als letzte Möglichkeit in Betracht, sich vor vielfältigen Vollstreckungsmaßnahmen der verschiedenen Gläubiger zu schützen und eine bessere Perspektive für die Zukunft zu erlangen. Im Rahmen des Verbraucherinsolvenzverfahrens werden Einzelmaßnahmen der Gläubiger zugunsten einer gleichmäßigen Verteilung vorhandener Vermögenswerte ausgesetzt. Für Sie als Schuldner bedeutet dies eine Erleichterung und die Aussicht auf eine Restschuldbefreiung nach Ablauf einer Zeitspanne von drei bis sechs Jahren.

Voraussetzung ist, dass Sie innerhalb der sogenannten Wohlverhaltensperiode alle – über den Ihnen zustehenden Selbstbehalt hinausgehenden – Einkünfte an den vom Insolvenzgericht bestimmten Treuhänder abtreten. (mehr …)

Was passiert bei einer Privatinsolvenz? Worauf bei Privatinsolvenz achten?

Lesen Sie hier, was bei einer Verbraucherinsolvenz so alles passiert

Sie möchten wissen, was bei einer privaten Insolvenz geschieht? Dann seien Sie gespannt und lesen Sie weiter!

Bei Arbeitslosigkeit oder familiären Probleme kann eine Überschuldung schnell auch für Personen zum Thema werden, die sich selbst zuvor niemals als „arm“ oder „sozial schwach“ gesehen haben. Um sich aus einer derartigen Situation wieder zu befreien, ist eine realistische Einstellung notwendig. Wenn es nicht mehr hilft, einfach mehr zu sparen und bei einzelnen Gläubigern um Fristverlängerungen und Herabsetzung von monatlichen Raten zu bitten, sollten Sie die Einleitung eines Privatinsolvenzverfahrens in Erwägung ziehen.

Grundsätzlich sorgt das Verbraucherinsolvenzverfahren dafür, dass eine unübersichtliche Schuldenlage geklärt wird und dass mit allen beteiligten Gläubigern eine gemeinsame Lösung gefunden wird. Auf diese Weise haben Sie als Schuldner die Aussicht, nach dem erfolgreichen Absolvieren eines Insolvenzverfahrens mit Antrag auf Restschuldbefreiung die für einen Neustart notwendige wirtschaftliche Handlungsfähigkeit zurückzuerlangen. (mehr …)

Privatinsolvenz ohne eigenes Einkommen | Wie Sie ohne Einkommen Privatinsolvenz anmelden können

Lesen Sie hier, warum Einkommenslosigkeit eine Verbraucherinsolvenz nicht verhindert

Ihre Schulden häufen sich? Sie bekommen ständig unangenehme Post, die Sie schon gar nicht mehr öffnen? Der Gerichtsvollzieher steht des Öfteren bei Ihnen vor der Haustür? Sie haben aber keinerlei oder nur ein sehr geringes, eigenes Einkommen und fragen sich jetzt, ob Sie trotzdem eine Privatinsolvenz anmelden können? Ja, das geht! Sie können auch ohne eigenes Einkommen die Durchführung einer Verbraucherinsolvenz beantragen. Lesen Sie hier, was von Ihnen zu veranlassen ist und worauf Sie achten müssen.

Grundsätzlich muss für ein ordnungsgemäßes Verbraucherinsolvenzverfahren zunächst ein außergerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch durchgeführt werden, der von einer „geeigneten Person“ nach § 305 InsO bescheinigt und bestätigt wird. Im Falle des Scheiterns des außergerichtlichen Schuldenbereinigungsverfahrens wäre Ihre Privatinsolvenz aber keinesfalls gescheitert, sondern kann dann mit einem Antrag beim zuständigen Insolvenzgericht fortgesetzt werden.

Eine Verbraucherinsolvenz kommt immer dann in Frage, wenn Sie kein pfändbares Einkommen haben oder aber die Höhe Ihrer gesamten Schulden größer ist, als der Betrag, welcher sich rechnerisch durch die Addierung Ihres monatlich pfändbaren Einkommensbetrages nach insgesamt sechs Jahren ergibt. (mehr …)

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