Scheidung

Wir helfen Ihnen, wenn Sie sich scheiden lassen wollen

Wollen Sie sich scheiden lassen? Suchen Sie einen Anwalt in Leonberg oder in Stuttgart – mit Erfahrung – der Ihre Scheidung kompetent, diskret und zügig abwickelt? Wir sind, insbesondere mit unserer Fachanwältin für Familienrecht, Frau Sabine Keck, auf das Scheidungsrecht spezialisiert und sorgen dafür, dass Sie wieder frei sind.

Nachfolgend haben wir die Möglichkeit für Sie geschaffen, sich eingehender zum Thema Ehescheidung zu informieren. Schauen Sie sich doch einfach mal um!

Scheidungsvoraussetzungen

Wichtig für Sie zu wissen, ist zunächst, dass die Scheidungsvoraussetzungen vorliegen müssen.

1977 wurde das Familienrecht in Deutschland reformiert. Seitdem gilt das sogenannte Zerrüttungsprinzip als Voraussetzung für eine Ehescheidung. Demnach ist es möglich, eine Ehe zu beenden, wenn das gemeinsame Eheleben gescheitert ist.

Der Gesetzgeber sieht eine Ehe als gescheitert an, wenn die eheliche Lebensgemeinschaft über einen längeren Zeitraum nicht mehr existiert und auch in Zukunft nicht mehr wieder herzustellen ist (§ 1565 I BGB). Um die Scheidung einreichen zu können, muss regelmäßig der Beweis über eine mindestens einjährige räumliche Trennung von dem Scheidungswilligen erbracht werden. Ausnahmen gelten bei den selteneren Fällen einer Härtefallscheidung oder gar der Aufhebung der Ehe.

In dem nun folgenden Schaubild ist das Ganze plastisch dargestellt:

Austragungsort des Scheidungsverfahrens

Zuständig für das Scheidungsverfahren ist das Familiengericht (Amtsgericht). Wenn das scheidungswillige Ehepaar minderjährige Kinder hat, so wird das Verfahren beim Gericht desjenigen Gerichtsbezirks ausgetragen, in dem der Elternteil, der die Kinder versorgt, wohnhaft ist.

Wenn keine Kinder vorhanden sind, so gibt es zwei Möglichkeiten. Lebt einer der Ehepartner noch am letzten gemeinsamen Wohnort, wird das Familiengericht dieses Ortes mit dem Scheidungsverfahren beauftragt. Haben beide Parteien den letzten gemeinsamen Wohnort verlassen, so ist das Familiengericht des Ortes zuständig, an dem der Noch-Ehepartner des Antragsstellers (sprich der Antragsgegner) wohnt.

Sind weitere Verfahren notwendig, wie zum Beispiel ein Verfahren zur Regelung des Unterhalts oder des Sorgerechts, so wird das Scheidungsverfahren meist zusammen mit den anderen Verfahren durchgeführt.

Einvernehmliche Scheidung

Die einvernehmliche Scheidung ist die einfachste und kostengünstigste Art, eine Ehe zu beenden.

Wenn beide Partner in der Lage sind, Dinge wie die Beendigung der Ehe, Unterhaltszahlungen und Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder, die künftige Nutzung der bisherigen Unterkunft sowie die Verteilung des Vermögens oder unterschiedlicher Haushaltsgegenstände, friedlich und selbstständig zu regeln, so wird der Scheidungsprozess deutlich vereinfacht.

Sind sich beide Partner über alle Punkte einig, ist nur ein Rechtsanwalt, nämlich für den Antragsteller, erforderlich. Dies entlastet nicht nur das Familiengericht, sondern mindert auch erheblich die Kosten des Scheidungsverfahrens.

Zu beachten ist jedoch, dass bei der Einreichung des Scheidungsantrags eine notarielle Scheidungsfolgenvereinbarung vorgelegt werden muss, in der alle wichtigen Vorgehensweisen nach der Trennung aufgeführt und vertraglich festgelegt sind.

Strittige Scheidung

Wenn nur einer der Noch-Ehepartner die Ehe beenden möchte oder sich beide Parteien nicht über alle Angelegenheiten einig werden, so wird das Scheidungsverfahren als strittig angesehen. Meistens gibt es Uneinigkeiten bezüglich des Sorgerechts und Umgangsrechts gemeinsamer Kinder, Unterhaltsfragen, der Verteilung des Hausrats oder des Zugewinnausgleichs.

In solchen Fällen gilt der gesetzliche Anwaltszwang. Das bedeutet, dass beide Seiten von einem Anwalt vertreten werden müssen, damit die Chancengleichheit vor Gericht gewährleistet ist. Vor Gericht ist es nämlich nicht möglich, Anträge ohne einen Rechtsanwalt zu stellen oder sich gegen Anträge der anderen Partei zu wehren.

Scheidungsantrag

Um rechtskräftig geschieden werden zu können, ist die Stellung eines Scheidungsantrages erforderlich. Bezüglich des Scheidungsantrags gilt in Deutschland Anwaltszwang. Das bedeutet, dass man den Scheidungsantrag einer Ehe nicht selbst, sondern nur über einen Anwalt stellen kann.

Nachdem der Antrag bei Gericht eingegangen ist, wird der Antragsgegner über den Scheidungsantrag informiert. Dieser muss anschließend gegenüber dem Gericht eine Stellungnahme abgeben. Stimmt er dem Antrag zu, so ist das Hinzuziehen eines Rechtsanwalts nicht unbedingt erforderlich. Falls dieser jedoch mit der Ehescheidung oder bestimmten Trennungsvereinbarungen nicht einverstanden ist, so muss ein zweiter Rechtsanwalt hinzugezogen werden.

Wir sind als Scheidungsanwälte in Leonberg und Stuttgart im Übrigen bei scheidung.org gelistet.

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