VW-Skandal | Dieselgate | VW Rückruf | Mit Rechtsanwalt zum Schadensersatz

Der VW-Skandal und Ihre Rechte - BUNDESWEITE HILFE

VW Skandal DieselgateSie haben ein Dieselfahrzeug von Volkswagen, Ihr Modell ist vom VW-Skandal betroffen? Jetzt fragen Sie sich, ob Sie ein Recht auf Schadensersatz haben und sich nicht mit dem Rückruf von Volkswagen beziehungsweise dem Software-Update zufriedengeben müssen?

Der finanzielle Verlust lässt sich auch nicht wirklich technisch durch eine Umrüstung lösen. Und es gibt keinen Grund, warum Sie als Käufer auf dem Schaden sitzen bleiben sollten, den der VW-Konzern mit seinen Manipulationen bei Ihnen angerichtet hat. Schließlich geht es um den Wert Ihres Fahrzeugs – um Ihr hart verdientes Geld.

Hier lesen Sie, welche Ansprüche Sie haben. Wir sind Rechtsanwälte für Zivilrecht und Verkehrsrecht und haben die Entwicklungen rund um Dieselgate und Abgasskandal genau im Blick. Auf die lange Bank sollten Sie die Sache nicht schieben. Bis Ende 2017 verzichtet VW darauf, sich auf eine mögliche Verjährung zu berufen. Danach könnte die Gewährleistung daran scheitern. Nehmen Sie also unmittelbar Kontakt mit uns auf!

VW-Skandal – Das sind Ihre Vorteile bei uns


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Ist Ihr VW vom VW-Skandal betroffen?

Betroffen sind Modelle mit einem Dieselmotor des Typs EA 189 mit 1,6 oder 2,0 Litern Hubraum aus den Baujahren 2007 bis 2015. Dazu gehören Autos der Baureihen VW Golf, VW Passat, VW CC, VW Tiguan, VW Touran, VW Polo, VW Jetta, VW Beetle, VW Amarok, VW Eos, VW Scirocco, VW Caddy und VW Transporter.

Ansprüche gegen VW oder VW-Händler durchsetzen

Schadensersatzanspruch gegen VWWenn Sie einen Volkswagen mit Dieselmotor vom Typ EA 189 gekauft haben, stellt die Manipulationssoftware ganz klar einen technischen Mangel dar. Die Abgaswerte wurden manipuliert, Sie wurden geschädigt. Vermutlich haben Sie vom VW-Konzern längst eine Mitteilung zur Umrüstung bekommen. Damit hat der Hersteller den Mangel auch anerkannt.

Inzwischen häufen sich die Klagen gegen Händler und Autohersteller – mit sehr guten Aussichten, als Kunde Recht zu bekommen.

Wer ein VW-Dieselfahrzeug mit Betrugssoftware gekauft hat, kann für seinen Schaden durch das Dieselgate grundsätzlich auf zwei Arten Schadenersatz fordern:

  • vom Händler (dem Autohaus)
  • direkt vom VW-Konzern

Mein VW wurde bereits umgerüstet. Habe ich trotzdem Anspruch auf Schadensersatz?

Mit einem Wort: Ja.

Auch wenn Volkswagen so tun mag, als wäre mit der Rückrufaktion alles im grünen Bereich. Die Abgaswerte sind oft auch danach noch hoch. Meistens wirkt sich die Umrüstung negativ auf Verbrauch und Leistung aus. Und der Wertverlust des Wagens durch den VW-Skandal ist weiterhin Fakt. Deshalb sind Sie trotz Umrüstung ein geschädigter Kunde, der aber sein Recht durchsetzen kann.

Ansprüche gegen Ihren VW-Händler

Wenn Sie von einem Autohändler ein VW-Diesel-Modell mit Motor vom Typ EA 189 mit Betrugssoftware gekauft haben, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Rücktritt vom Kaufvertrag

    Sie können vom Kaufvertrag zurücktreten. Dazu muss der Händler vorher zur Nachbesserung des Fahrzeugs aufgefordert werden – schriftlich und mit Fristsetzung. Wenn die Nachbesserung nicht fristgerecht erfolgt, können Sie verlangen, dass der Händler das Fahrzeug zurücknimmt und Ihnen den Kaufpreis zurückerstattet, abzüglich einer Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer. Diese Variante ist dann interessant, wenn Sie den Wagen gern loswerden wollen und Ihr VW-Händler, wie viele andere, mit dem Nachrüsten nicht nachkommt. Schließlich hat Volkswagen eine weitere „freiwillige Serviceaktion“ zum Software-Update alter Dieselmodelle gestartet.

  2. Kaufpreis mindern wegen Sachmangels

    Wenn Sie Ihr Auto gerne behalten wollen und sich für die Nachrüstung entschieden haben, können Sie trotzdem Ansprüche auf Schadensersatz stellen. In vielen Fällen weist Ihr Fahrzeug anschließend einen anderen Mangel auf: Es schluckt mehr Sprit, die Stickoxid-Emissionen liegen nach wie vor über dem Grenzwert, Sie fallen also trotzdem unter ein mögliches Fahrverbot in der Innenstadt und zu alledem hat sich durch die Umrüstung möglicherweise auch noch die Motorleistung verschlechtert. Deshalb können Sie als Käufer beanspruchen, dass der Kaufpreis, den Sie bezahlt haben, nachträglich aufgrund eines Sachmangels gemindert wird. In welcher Höhe eine solche Kaufpreisminderung durchsetzbar ist, hängt vom Einzelfall ab. Über die Höhe der Wertminderung entscheidet letztlich ein Gericht.

  3. Rückabwicklung des Kaufvertrags wegen arglistiger Täuschung

    Es war zwar nicht der Händler, der Sie beim Kauf des Fahrzeugs über dessen wahren Abgasausstoß getäuscht hat. Dafür ist Volkswagen als Hersteller verantwortlich. Aber dass ein Händler sich das Verhalten von Volkswagen zurechnen lassen muss, hat bereits ein Oberlandesgericht bestätigt (OLG München, Beschluss vom 23.03.2017, Aktenzeichen 3 U 4316/16). Die Aussichten sind also gut. Und dieser Weg hat besondere Vorteile. Einen Anspruch auf Nachbesserung müssen Sie gar nicht erst stellen. Diskussionen über eine Nachrüstung erübrigen sich also.

Rücktritt vom KaufvertragWelcher Weg ist am sinnvollsten?

Das hängt – wie so häufig – stark vom Einzelfall ab, und davon, wie sich die Rechtsprechung entwickelt. In unserer Kanzlei beobachtet Rechtsanwalt Dr. Jochen Flegl die juristische Entwicklung ganz genau.

Das Vorgehen in Ihrem Fall legt Dr. Flegl in Absprache mit Ihnen fest – dafür sind ja auch Ihre Wünsche und Vorstellungen entscheidend.

Aber eines ist jedenfalls völlig klar: Der Dieselgate-Skandal um die Autoindustrie bietet genug juristische Angriffspunkte.

Ansprüche direkt gegen VW

Inzwischen gibt es nicht nur viele Klagen gegen Volkswagen. Es gab auch schone eine lange Liste von Urteilen im VW-Abgasskandal. Zwar sind die wenigsten Entscheidungen rechtskräftig. Die ersten höchstrichterlichen Entscheidungen zur Haftung im Abgasskandal werden mit Spannung erwartet. Aber die Tendenz ist eindeutig – gegen VW.

Auffällig ist ebenfalls, dass eine Reihe sogenannter Versäumnisurteile gegen VW ergangen ist. Das bedeutet: Der VW-Konzern hat erst gar keine Stellung zu den Haftungsfragen genommen, die in der Klage vorgebracht wurden. Das spricht für sich.

Derzeit zeigen sich insgesamt drei Linien in den Entscheidungen der Gerichte:

  • VW haftet wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung

    So hat zum Beispiel das Landgericht Arnsberg den VW-Konzern verurteilt (14.06.2017, Aktenzeichen I-O 25/17). Gleichzeitig sah es den Händler wegen Sachmangels in der Haftung. Das Fahrzeug musste zurückgenommen werden, dem Käufer musste der Kaufpreis abzüglich einer Entschädigung für die gefahrenen Kilometer erstatten werden. Auch das Landgericht Hildesheim ging von einer vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung durch VW aus (17.01.2017, Aktenzeichen 3 O 139/16).

  • VW haftet, weil die Zulassungsvorschriften verletzt wurden

    Das Landgericht Kleve hat Volkswagen wegen Verletzung der Regeln aus der EU-Zulassungs-Verordnung zum Schadensersatz verurteilt, gleichzeitig auch wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung (23.06.2017, Aktenzeichen 3 O 212/16). Die Richter machten klar, dass die Regelungen zur Typenzulassung auch und gerade dazu da sind, um den Autokäufer zu schützen. Und ein manipuliertes Fahrzeug entspricht den Regeln ja gerade nicht.

  • Schadensersatz wegen Betruges

    Noch einen Schritt weiter geht das Landgericht Nürnberg-Fürth in seiner Entscheidung (27.04.2017, Aktenzeichen 8 O 2404/16). Es hat einem Autokäufer einen Schadensersatzanspruch gegen VW wegen Betruges zuerkannt. Die illegale Motorsteuerung sei mit Wissen und Wollen des VW-Vorstandes zum Einsatz gelangt.

VW Skandal RechtsanwaltUnd was bedeutet das konkret für betroffene VW-Käufer?

Konkret bedeutet das, dass es für VW sehr eng wird. Es gibt gleich mehrere juristische Möglichkeiten, um den Autohersteller in die Haftung zu nehmen und Ansprüche geltend zu machen.

Schon deshalb ist es schwer einzusehen, warum Sie sich mit einer Umrüstung Ihres VW-Dieselfahrzeuges zufriedengeben sollten.

In diesem Fall ist ein guter Anwalt mit seiner Kanzlei wichtiger, als eine Werkstatt, die Volkswagen nahe steht und eben nicht Ihre Interessen vertritt.

Aber VW kümmert sich doch? Oder nicht?

Volkswagen hat auf den Dieselskandal mit einem Rückruf reagiert. Seit Monaten rüstet VW die betroffenen Autos um. In den meisten Fällen erhält die Motor-Steuerung, die manipuliert wurde, ein Software-Update. In einigen Fällen wird in der Werkstatt auch ein sogenannter Strömungsgleichrichter eingebaut.

Die Umrüstung löst jedoch längst nicht alle Probleme:

  • der Verbrauch kann steigen
  • die Leistung kann sinken
  • die Abgaswerte sind keineswegs garantiert unterhalb der Grenzwerte
  • der Wiederverkaufswert ist durch den Skandal trotzdem niedrig

Volkswagen Rückruf unzureichendUrteile zur Feinstaubbelastung haben Fahrverbote in Innenstädten in Reichweite gerückt. Dadurch ist die Nachfrage nach gebrauchten Dieselfahrzeugen noch stärker gesunken.

Besonders akut ist das Thema Diesel-Fahrverbot in Stuttgart. Hier fiel ja auch das erste Urteil, das ein solches Fahrverbot möglich macht.

Selbst ADAC-Vizepräsident Ulrich Klaus Becker hat im Juni 2017 vom Diesel-Kauf abgeraten. Was das für den Wiederverkaufswert bedeutet, liegt auf der Hand. Die Preise für gebrauchte Dieselfahrzeuge rauschen noch weiter in den Keller.

VW Diesel ist umgerüstet – Ihr Schaden bleibt

VW hat mit den Abgastricksereien Millionen Autos mit Mängeln verkauft und Millionen Kunden massiv geschädigt. Die Autos halten nicht, was versprochen wurde. Die Käufer haben den Nachteil, dass sowohl die Marke VW – wie auch Dieselfahrzeuge generell – an Wert und Ansehen verloren haben.

Mit dem Rückruf allein kommt der VW-Konzern glimpflich davon. Für die geschädigten Fahrzeugbesitzer ist die Umrüstung dagegen kaum eine echte Lösung, sie haben weiter ein Problem.

VW Diesel umgerüstetIn den USA ist es anders: Dort hat Volkswagen den Kunden angeboten, das Fahrzeug entweder zurückzunehmen oder umzurüsten.

Wer sich für Umrüstung entscheidet, erhält zudem eine Entschädigung von bis zu 10.000 Dollar. Schwer einzusehen, warum VW-Käufer in Deutschland auf angemessenen Schadenersatz verzichten sollen.

Eine Sammelklage, wie sie von der US-Kanzlei Hausfeld in den USA angestrengt wurde, ist in Deutschland gesetzlich allerdings nicht zulässig. In Deutschland muss jeder betroffene Autokäufer selbst gegen VW klagen. An dieser Stelle müsste zunächst der Gesetzgeber handeln, was teilweise immer wieder gefordert wird.

Um es noch einmal klar zu sagen: Wer ein Dieselfahrzeug besitzt, das vom Abgasskandal betroffen ist, kann und sollte grundsätzlich den Volkswagen-Konzern und/oder seinen Autohändler in Haftung nehmen.

Viele deutsche Gerichte haben Käufern einen Schadensersatzanspruch zuerkannt beziehungsweise entschieden, dass diese ihr Fahrzeug zurückgeben und sich den Neupreis erstatten lassen können. Warum sollten Sie darauf verzichten?

Zwangsweise Stilllegung durch das Kraftfahrt-Bundesamt?

Wer sich an der Rückrufaktion nicht beteiligt hat, dem droht eine Betriebsuntersagung für sein Fahrzeug durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg.

Wenn Sie davon betroffen sind, müssen Sie ganz besonders rasch reagieren. Sonst verlieren Sie das Recht, mit Ihrem Fahrzeug auf deutschen Straßen unterwegs zu sein.

Sie haben sich gegen die VW-Rückrufaktion und die Umrüstung entschieden? Dann melden Sie sich bei uns, damit wir schnellstmöglich weiterhelfen können.

Verjährung Ihrer Schadensersatzansprüche

Verjährung von SchadensersatzansprüchenWenn Sie ein VW-Dieselfahrzeug mit Betrugssoftware gekauft haben. Bleibt Ihnen nicht mehr allzu viel Zeit, um aktiv zu werden und gemeinsam mit uns als Ihren Rechtsanwälten Ihre Ansprüche durchzusetzen.

Der Grund: Es droht Verjährung. Gewährleistungsrechte aus einem Kaufvertrag verjähren grundsätzlich nach zwei Jahren (§ 438 Absatz 1 Nummer 3 Bürgerliches Gesetzbuch). VW hat zwar angekündigt, auf die Einrede der Verjährung zu verzichten – aber nur bis Ende 2017.

Allerdings halten wir auch eine deutliche längere Verjährungsfrist für möglich. Wir prüfen diese Frist gerne für Sie!

Wir von Flegl Rechtsanwälte wissen, was zu tun ist. Für vom VW-Skandal betroffene Autobesitzer gibt es keinen vernünftigen Grund, weiter abzuwarten, sich mit dem Rückruf zu begnügen und auf Schadensersatz zu verzichten. Lassen Sie sich im VW-Skandal beziehungsweise Dieselgate von uns helfen!

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