Privatinsolvenz ab wann? Ab wann lohnt sich eine Privatinsolvenz?

Lesen Sie hier, ab wann eine Privatinsolvenz sinnvoll ist

Ihre Schulden wachsen Ihnen über den Kopf? Sie wissen nicht mehr, wie Sie all Ihre Gläubiger noch befriedigen sollen? Sie überlegen sich, Privatinsolvenz zu beantragen?

Die Gründe einer Verschuldung können sehr unterschiedlich sein. Zu den häufigsten Ursachen zählen allerdings: Krankheit, Trennung beziehungsweise Scheidung vom Partner und Arbeitslosigkeit. Das Verbraucherinsolvenzverfahren kann grundsätzlich von allen natürlichen Personen beantragt werden. In erster Linie handelt es sich dabei um Verbraucher, wie etwa Arbeitnehmer, Beamte, Arbeitslose, Rentner, Hausfrauen, ALG II-Empfänger oder Kleinunternehmer.

Lesen Sie hier, ab wann die Beantragung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens für Sie sinnvoll ist und worauf es ankommt!

Ihr erster Schritt aus der Schuldenfalle

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Unterschied zwischen Schulden, Verschuldung und Überschuldung

Es gibt keine Mindestgrenze oder sogar Höchstgrenze für eine Privatinsolvenz. Für jeden Schuldner ist eine Überschuldung bei einem anderen Betrag erreicht.

Schulden

Schulden haben Sie bereits dann, wenn Sie einen Ratenkauf tätigen oder einen kleinen Kredit aufnehmen. Selbst bei der Inanspruchnahme Ihres Dispositionskredits und der Kreditkarte entstehen Schulden. Solange diese insgesamt aber nicht mehr als 25 Prozent Ihres monatlichen Einkommens ausmachen, müssen Sie sich keine Sorgen machen.

Verschuldung

Überschuldung ab wannVon einer Verschuldung spricht man dann, wenn mehrere Kreditverpflichtungen oder Schulden in einer Höhe zusammenkommen, die das monatliche Gehalt übersteigen, aber von Ihren vorhandenen Vermögenswerten abgedeckt sind.

Überschuldung

Überschuldung ist ein Zustand, in welchem Sie mindestens drei Monate lang Ihren vereinbarten (Raten-) Verpflichtungen nicht nachkommen können, ohne dabei Ihre Grundversorgung (Miete, Strom, Nebenkosten, Lebenshaltungskosten und so weiter) zu gefährden.

Lesen Sie hier alles zum Thema „Privatinsolvenz ohne ein eigenes Einkommen“.

Sind Sie überschuldet beziehungsweise insolvent?

Zahlungsunfähigkeit ab wannFür eine Verbraucherinsolvenz kommen lediglich zwei Insolvenzgründe in Betracht. Zum einen die Zahlungsunfähigkeit und zum anderen die drohende Zahlungsunfähigkeit.

Zahlungsunfähig sind Sie dann, wenn Sie nicht in der Lage sind, die fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Von der drohenden Zahlungsunfähigkeit spricht man, wenn Sie voraussichtlich nicht in der Lage sein werden, die bestehenden Zahlungspflichten im Zeitpunkt der Fälligkeit zu erfüllen.
 

Lesen Sie hier alles über Privatinsolvenz und SCHUFA-Eintrag.

Voraussetzungen einer Privatinsolvenz

Privatinsolvenz ab wannUm die Verbraucherinsolvenz beantragen, häufig wird auch gesagt Privatinsolvenz anmelden, zu können, müssen Sie drei Voraussetzungen bei Ihnen erfüllt sein:

  1. Sie sind zahlungsunfähig.
  2. Sie üben keine selbstständige Tätigkeit aus.
  3. Bei einer früher ausgeübten selbstständigen Tätigkeit haben Sie nicht mehr als 19 Gläubiger angesammelt und es bestehen keine Forderungen gegen Sie aus Arbeitsverhältnissen bestehen (rückständiger Arbeitslohn oder rückständige Sozialversicherungsbeiträge).

Lesen Sie hier alles über die Dauer einer Privatinsolvenz.

Ab wann lohnt sich nun eine Privatinsolvenz für Sie?

Die Beantwortung dieser Frage hängt für Sie von zwei Faktoren ab:

Ihre persönliche und wirtschaftliche Situation

Sie sollten sich zunächst fragen, welches pfändbare Vermögen vorhanden ist und welches Einkommen Sie jetzt haben beziehungsweise in den nächsten Jahren erwarten können. Sind Sie arbeitslos oder vielleicht sogar Hartz IV-Empfänger?

Beziehen Sie in Ihre Überlegungen Ihre gesamten persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse ein. Und seien Sie dabei vor allem eines: Ehrlich zu sich selbst!

Ihre aktuelle Schuldsituation

Wie viele Schulden bei wie vielen Gläubigern haben Sie auszugleichen? Wird Ihr Lohn oder Ihr Konto bereits gepfändet? War bereits der Gerichtsvollzieher bei Ihnen – vielleicht sogar mehrfach?

All diese Fragen ergeben zusammen eine Antwort. Wahrscheinlich eine eindeutige Antwort. Da ein Verbraucherinsolvenzverfahren von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängt und diese miteinander abgewogen werden müssen, lässt sich also dennoch keine pauschale Antwort auf die Frage geben, ab wann sich eine Privatinsolvenz lohnt.

Prinzipiell lässt sich aber sagen, dass eine Insolvenz immer dann in Frage kommt, wenn Sie kein pfändbares Einkommen haben oder aber die Höhe Ihrer gesamten Schulden größer ist, als der Betrag, welcher sich rechnerisch durch die Addierung Ihres monatlich pfändbaren Einkommens nach sechs Jahren ergibt.

Lesen Sie hier, was bei einer Privatinsolvenz passiert.

Sie sind sich noch unschlüssig? Haben Sie noch weitere Fragen?

Zögern Sie nicht und nehmen Kontakt zu uns auf. Wir haben schon vielen Schuldnern geholfen. Gerne tun wir das auch für Sie. Wir freuen uns auf Sie und sind bundesweit für Sie da. Mehr zu den Kosten einer Privatinsolvenz erfahren Sie hier.

Gerade wir wissen, ab wann die Durchführung einer Privatinsolvenz sinnvoll ist!

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