Rechtsanwalt für Insolvenzrecht in Leonberg und Stuttgart | Wir sind für Sie da

Endlich raus aus den Schulden

Rechtsanwalt InsolvenzrechtSie sind verschuldet und möchten raus aus den Schulden? Wir können Ihnen im Insolvenzrecht kompetent und zügig helfen!

Unsere Rechtsfachwirtin Vivienne Schwägler ist zugleich zertifizierte Insolvenzsachbearbeiterin und damit Ihre passende Ansprechpartnerin.

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Was regelt das Insolvenzrecht alles?

Das Insolvenzrecht regelt die Beziehung zwischen Gläubiger und Schuldner bei

  • Überschuldung des Schuldners,
  • drohender Zahlungsunfähigkeit oder
  • Zahlungsunfähigkeit.

Das zentrale Gesetz im Insolvenzrecht ist die Insolvenzordnung (InsO). Sie stellt mit dem Insolvenzverfahren ein Verfahren zur Verfügung, mit welchem die Forderungen der Gläubiger (zumindest teilweise) geordnet befriedigt und die Entschuldung des Schuldners herbeigeführt werden soll.

Dabei wird zwischen der allgemeinen Regelinsolvenz, welche auf Selbstständige beziehungsweise Gewerbetreibende sowie juristische Personen anwendbar ist, und der Verbraucherinsolvenz nach den §§ 304 fortfolgende InsO unterschieden. Letztere ist bei Zahlungsunfähigkeit natürlicher Personen einschlägig.

Insolvenzverfahren – Kurz skizziert

Schuldner oder Gläubiger können nach den §§ 2 und 3 InsO beim örtlich zuständigen Amtsgericht, welches als Insolvenzgericht tätig wird, einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. Daraufhin hat der Richter von Amts wegen zu prüfen, ob der Antrag zulässig und begründet ist.

Beim Schuldnerantrag kommt es auf seine Insolvenzfähigkeit nach § 11 InsO an. Beim Gläubigerantrag muss dieser das Bestehen von Forderungen gegen den Schuldner sowie einen Eröffnungsgrund gemäß § 14 InsO hinreichend glaubhaft machen. Bei juristischen Personen oder Selbstständigen kommt es grundsätzlich zum Regelinsolvenzverfahren.

Verbraucherinsolvenzverfahren

Das Verbraucherinsolvenzverfahren, auch Privatinsolvenz genannt, steht allen natürlichen Personen und Kleingewerbetreibenden gemäß § 304 Absatz 1 Satz 2 InsO zur Verfügung, wenn Zahlungsunfähigkeit droht, bereits vorliegt oder eine Überschuldung gegeben ist. Dabei stellt dies ein vereinfachtes Verfahren in vier wesentlichen Schritten dar.

  1. Als erstes muss der Schuldner – von einer gemäß § 305 Insolvenzordnung geeigneten Stelle (wie unsere Rechtsanwälte eine sind) – einen Schuldenbereinungsplan erstellen und versuchen, sich außergerichtlich mit den Gläubigern auf Tilgung der Schulden zu einigen. Wird der Plan jedoch von einem der Schuldner abgelehnt, kann beim Insolvenzgericht der Antrag auf ein gerichtliches Verbraucherinsolvenzverfahren gestellt werden.
  2. Im nächsten Schritt prüft das Gericht die Erfolgsaussichten eines gerichtlichen Schuldenbereinigungsplans. Dieser kann wiederum von den Gläubigern abgelehnt werden.
  3. Sollte dies der Fall sein wird das vereinfachte Insolvenzverfahren eröffnet und die Vermögensmasse des Schuldner an die Gläubiger ausgekehrt.
  4. Im Anschluss kann ein Antrag auf Restschuldbefreiung gestellt werden. In dieser Zeit muss der Schuldner sechs Jahre, in der sogenannten Wohlverhaltensphase, den pfändbaren Teil seines Einkommens abtreten. Ist keiner der Versagungsgründe des § 290 InsO einschlägig, wird der Schuldner von den restlichen Forderungen befreit.

Regelinsolvenzverfahren

Das Gericht entscheidet über die Eröffnung des Insolvenzverfahren. Wird das Insolvenzverfahren eröffnet, geht die Verwaltung der Insolvenzmasse vom Schuldner auf den Insolvenzverwalter gemäß § 80 Absatz 1 InsO über. Dieser hat das Vermögen nach § 148 InsO sofort in Besitz zu nehmen und zu verwalten. Zunächst werden die Gläubiger nach § 28 InsO aufgefordert, ihre Forderungen innerhalb einer Frist beim Insolvenzverwalter anzumelden.

Im folgenden Berichtstermin informiert der Insolvenzverwalter die Gläubiger gemäß § 156 Absatz 1 InsO über die wirtschaftliche Lage des Schuldners und gibt Auskunft darüber, ob das Unternehmen als Ganzes, oder in Teilen, erhalten bleiben kann – oder aber ein Insolvenzplan erstellt muss.

Im späteren Prüfungstermin werden die Forderungen anhand des Ranges und Wertes vermerkt. Sodann werden in der Massebereinigung die Forderungen aussortiert, die mit Absonderungsrechten (zum Beispiel Sicherungseigentum) versehen sind. Schließlich wird die Insolvenzmasse gemäß § 159 InsO in Geld umgesetzt.

Anschließend werden die Gerichtskosten und Kosten des Verfahrens befriedigt, danach die Forderungen der Gläubiger. Das Insolvenzverfahren wird sodann aufgehoben.

Privatinsolvenz und Regelinsolvenz – Bei uns willkommen

Wir führen Verbraucherinsolvenzen, häufig auch Privatinsolvenzen genannt, und Regelinsolvenzen durch. Mit Fachwissen, Erfahrung und Fingerspitzengefühl bringen wir im Falle Ihrer Überschuldung das notwendige Verfahren für Sie als Schuldner auf den Weg – damit Sie auf Dauer schuldenfrei werden können.

Wir helfen Ihnen gerne aus der Schuldenfalle

Möglicherweise haben Sie sogar schon einen Schuldnerberater aufgesucht? Ihre Schuldensituation hat sich trotzdem nicht gebessert? Bei Ihnen stapeln sich die Mahnbescheide oder sogar Vollstreckungsbescheide? Sie wissen einfach nicht mehr weiter und wollen nun eine Privatinsolvenz anmelden beziehungsweise einen Privatkonkurs beantragen? Vielleicht haben Sie sogar existenzgefährdende Steuerschulden?

Das bedeutet für Sie, dass wir an jedem Insolvenzgericht in Deutschland für Sie tätig werden können. In unseren Anwaltskanzleien in Leonberg oder in Stuttgart müssen Sie nicht persönlich erscheinen. Die Korrespondenz können wir gerne schriftlich oder per E-Mail führen.

Professionelle Hilfe vom Rechtsanwalt für Insolvenzrecht

Als Rechtsanwalt für Privatinsolvenzen begleiten wir Sie auf Ihrem Weg aus der Überschuldung durch eine Verbraucherinsolvenz mit der Perspektive der Befreiung von Ihren Verbindlichkeiten. Erst wenn sich eine Privatinsolvenz im konkreten Fall als bestes Mittel für Ihren speziellen Einzelfall herausstellen sollte, bringen wir das Privatinsolvenzverfahren auf den Weg – mit unserer fachlichen Kompetenz, die sich nicht auf das Insolvenzrecht beschränkt, sondern auch auf das allgemeine Zivilrecht, Vertragsrecht, Arbeitsrecht, Familienrecht oder Erbrecht. Viele möchten beispielsweise auch Antworten darauf haben, welche Folgen eine Privatinsolvenz bei der SCHUFA hat.

Eine Privatinsolvenz anmelden – Ihre Chance

Schon Ihr Interesse am Thema Anwalt für Insolvenz, Privatinsolvenz anmelden oder Restschuldbefreiung zeigt, dass Sie auf einem guten Weg sind. Sie stellen sich ganz offenbar Ihrem Problem. Als jene Anwälte für Insolvenzrecht helfen wir Ihnen auf diesem Weg in eine Zukunft ohne Überschuldung – eine Zukunft, die Ihnen durch die Restschuldbefreiung eine neue Perspektive eröffnet. Nehmen Sie deshalb Kontakt mit unseren Kanzleien in Leonberg oder in Stuttgart auf. Wir melden Ihre Privatinsolvenz bundesweit an!

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