Erbrecht

Enterbt worden | Was nun? | Fordern Sie jetzt Ihren Pflichtteil ein

Erfahren Sie hier, wann und wie Sie einen Pflichtteilsanspruch geltend machen können

Enterbt wordenDie Testierfreiheit gestattet es dem Erblasser seine Vermögensnachfolge abweichend von den Regelungen der gesetzliche Erbfolge durch Verfügung von Todes wegen zu regeln. Er ist nicht verpflichtet, nahe Angehörige als Erben einzusetzen, sondern kann diese auch enterben. Dies kann er entweder ausdrücklich oder durch eine schlichte Nichtberücksichtigung bei der Erbfolge tun.

Sind Sie enterbt worden, dann steht Ihnen möglicherweise ein sogenannter Pflichtteilsanspruch zu. Mit dem Pflichtteilsrecht sichert das Gesetz den nahen Angehörigen eine grundsätzlich unentziehbare und bedarfsunabhängige Mindestbeteiligung am Nachlass.

Im Nachfolgenden möchten wir Ihnen erläutern, unter welchen Voraussetzungen Ihnen ein Pflichtteilsanspruch zusteht und wie Sie diesen geltend machen können. (mehr …)

Erbengemeinschaft auflösen | Es muss nicht unbedingt eine Erbauseinandersetzung sein

Erfahren Sie hier, wie Sie zu Ihrer Erbschaft kommen

Erbengemeinschaft auflösenDer Erblasser kann durch ein Testament oder einen Erbvertrag seine Erben bestimmen. Man spricht dann von der sogenannten gewillkürten Erbfolge. Regelt der Erblasser die Erbfolge nicht durch Verfügung von Todes wegen, dann tritt die Erbfolge nach dem Gesetz ein (gesetzliche Erbfolge).

Sie können also entweder kraft Gesetzes oder kraft gewillkürter Erbfolge Erbe werden. Nicht zum Kreis der Erben gehören Sie, wenn Sie lediglich Vermächtnisnehmer, Begünstigter einer Auflage oder Pflichtteilsberechtigter sind. Sind mehrere Personen zu Erben berufen, dann bilden diese eine Erbengemeinschaft.

Die Erbengemeinschaft ist auf Auseinandersetzung angelegt und dient der Abwicklung des Nachlasses. Als Miterbe können Sie unabhängig von der Größe Ihres Erbteils grundsätzlich jederzeit die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft verlangen. (mehr …)

Nachlass regeln | So vermeiden Sie Streit in der Erbengemeinschaft

Lesen Sie hier, was Sie tun können, wenn Sie Ihren Nachlass regeln möchten

Nachlass regelnSie möchten Ihren Nachlass regeln und Streit in der Erbengemeinschaft vermeiden?

Ein Erblasser hat in seiner letztwilligen Verfügung (Testament, Erbvertrag) nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) unter anderem folgende Möglichkeiten, um auf die Auseinandersetzung seines Nachlasses Einfluss zu nehmen: Teilungsanordnung, Übertragung der Auseinandersetzung (durch einen Dritten), Testamentsvollstreckung und letztwillige Schiedsklausel.

Umgekehrt könnten Sie sogar so weit gehen, dass Sie die Erbauseinandersetzung gemäß § 2044 BGB ausschließen. Aber lesen Sie nun im Folgenden mehr zu Ihren Möglichkeiten, einen Streit unter den Erben zu vermeiden. (mehr …)

Erbvertrag aufsetzen – Was Sie bei der Gestaltung beachten sollten

Gemäß § 1941 BGB liegt ein Erbvertrag vor, wenn der Erblasser durch Vertrag einen Erben einsetzt sowie Vermächtnisse und Auflagen anordnet. Dabei kann der Erblasser als Vertragserben oder als Vermächtnisnehmer sowohl den Vertragsschließenden als auch eine Dritten bedenken. Die nähere rechtliche Ausgestaltung eines Erbvertrages regelt sich nach den §§ 2274 ff BGB. Der Erbvertrag hebt gemäß § 2289 Absatz 1 Satz 1 BGB frühere letztwillige Verfügungen auf.

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Schwarzgeld im Nachlass – was Sie als Erbe tun sollten

Hier erfahren Sie, was Sie tun sollten, wenn Sie unversteuertes Geld geerbt haben

Es kommt in Deutschland nicht selten vor, dass Erben im Nachlass ihres verstorbenen Angehörigen Schwarzgeld vorfinden. Experten schätzen, dass derzeit 150 Milliarden Euro Schwarzgeld lediglich durch deutsche Staatsbürger alleine in der Schweiz deponiert sind – aber auch Liechtenstein ist ein beliebter Aufbewahrungsort für Schwarzgeld. (mehr …)

Testament schreiben – was Sie bei der Gestaltung beachten sollten

Lesen Sie hier, wie Sie Fehler bei der Testamentsgestaltung vermeiden

Wenn Sie ein Testament verfassen, können Sie selbst bestimmen, was mit Ihrem Vermögen nach dem Tod geschehen soll. Das Testament ist eine einseitige Willenserklärung von Ihnen, die Sie jederzeit widerrufen können und die im Todesfall angewendet wird.

Für den Fall, dass Sie kein Testament aufsetzen, kommt die gesetzliche Erbfolge zum Tragen. An dieser Stelle müssen Sie beachten, dass die gesetzliche Erbfolge wahrscheinlich nicht Ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht. (mehr …)

Ein eigenhändiges Testament richtig gestalten

Was Sie beachten müssen, wenn Sie Ihr Testament handschriftlich errichten möchten

Wer seine Nachlassangelegenheiten bereits zu Lebzeiten regeln möchte, kann dies durch Errichtung eines Testaments tun. Allerdings macht nur etwa jeder fünfte Bundesbürger von dieser Möglichkeit Gebrauch – und dies zudem häufig ohne Konsultation eines auf Erbrecht spezialisierten Rechtsanwalts. Die Folge ist eine Vielzahl von Erbschaftsstreitigkeiten, die sich mit einem rechtlich einwandfrei gestalteten Testament hätten vermeiden lassen. (mehr …)

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