Verkehrsunfall | Rechtsanwalt einschalten | Bundesweite Unfallschadensregulierung

Wir machen alle Ihre Ansprüche geltend

Verkehrsunfall gehabt, Rechtsanwalt einschalten? Das Wichtigste in Kürze:

  1. Die meisten Geschädigten setzen die Höhe ihrer eigenen Schäden viel zu niedrig an. Dazu gehören die Kosten für die Reparatur und für ärztliche Behandlung, aber auch der Nutzungsausfall, Ihr Verdienstausfall und weitere Unfallfolgen.
  2. Der gegnerischen Versicherung sollten Sie nicht vertrauen – auch wenn Sie verspricht, von sich aus alles für Sie zu regeln.
  3. Sie wollen, dass Ihr gesamter Unfallschaden tatsächlich komplett reguliert wird? Dann brauchen Sie einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht.
  4. Die Anwaltskosten sind Teil des Schadens. Sie fallen mit unter Ihr Recht auf Schadensersatz!

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Nach einem Verkehrsunfall: Anspruch auf Schadensersatz

Sie hatten einen Unfall? Vielleicht hat die angespannte Verkehrssituation ihren Tribut gefordert? Nach einem Verkehrsunfall mit Fremdverschulden können Sie nicht nur die Kosten der Reparatur Ihres Fahrzeugs fordern.

Geschädigte haben nach dem Verkehrsrecht ein Recht auf Schadensersatz für alle Schäden, die beim Verkehrsunfall am Fahrzeug oder als Folge davon entstehen. Ihr Unfallgegner haftet, seine Versicherung muss zahlen. Ihr Anwalt für Verkehrsrecht weiß, worauf es ankommt. Die Anwaltskosten gehören ebenfalls zum Schaden. Und selbst bei einer Teilschuld können Sie Entschädigung in Höhe der Haftungsquote fordern.

Es gibt viele unterschiedliche Schadenspositionen

Ein Unfall führt zu ganz unterschiedlichen Schäden. Ein Anwalt für Verkehrsrecht setzt Ihre gesamten Ansprüche durch. Dazu gehört vor allem der Unfallschaden am Fahrzeug und dessen Folgen:

  • die objektiven Kosten für die Reparatur der Schäden am Fahrzeug (auch wenn Sie die Reparatur gar nicht vornehmen lassen)
  • Abschleppkosten und Überführungskosten
  • Verbringungskosten, wenn das Fahrzeug auch noch zum Lackieren oder in die Karosseriewerkstatt muss
  • der Wiederbeschaffungswert abzüglich dem Restwert, falls ein (wirtschaftlicher) Totalschaden vorliegt (auch wenn Sie gar kein anderes Fahrzeug kaufen)
  • Schadensersatz für die Wertminderung des Wagens

Der Schaden umfasst außerdem:

  • den Nutzungsausfall oder die Kosten für einen Mietwagen
  • die Rückstufung beziehungsweise den verlorenen Schadensfreiheitsrabatt der Kaskoversicherung
  • Sachschäden über die Fahrzeugschäden hinaus (beschädigte Kleidung, kaputte Gepäckstücke, den beim Unfall zerstörten Laptop, das gesplitterte Smartphone etc.)
  • Gutachterkosten
  • Ihre Anwaltskosten
  • die Unkostenpauschale

Und dann sind da natürlich die Personenschäden und ihre Folgen:

  • bei Verletzungen Schadenersatz für alle Behandlungskosten und Reha-Maßnahmen
  • Schmerzensgeld (Schmerzensgeld ist eine Entschädigung für Verletzungsfolgen, die sich nicht als Vermögensschaden beziffern lassen)
  • Ersatz für den Verdienstausfall
  • der Haushaltsführungsschaden
  • Unterhaltsausfall, wenn eine unterhaltspflichtige Person zu Tode kam

Für all diese Kosten muss die Versicherung der Gegenseite aufkommen, wenn diese Schuld an dem Unfall hatte. Der Versicherer wird Sie aber kaum von sich aus darauf hinweisen. Ein guter Rechtsanwalt informiert Sie über alle Ihre Ansprüche. Und er setzt sie auch durch. Im Übrigen helfen wir Ihnen auch, wenn ein Bußgeldverfahren gegen Sie eingeleitet wurde.

Vorsicht Schadensmanagement: Versprechungen der Versicherung

„Schnelle Abwicklung, ganz unkompliziert! Wir sorgen dafür, dass Ihr Schaden in einer Werkstatt repariert wird, die sich auskennt. Ein Schadensgutachten wird auch erstellt. Sie bekommen einen Mietwagen. Wir übernehmen die komplette Regulierung. Sie müssen sich um nichts kümmern!“

Bei Ihnen sollten die Alarmglocken schrillen, wenn die Versicherung des Unfallgegners nach einem Unfall mit solchen Versprechungen lockt. Denn eines ist in jedem Fall klar – die Versicherung des anderen Fahrers ist nicht Ihr Freund. Sie hat ihren eigenen, finanziellen Vorteil im Auge. Die Kosten der Schadensregulierung sollen niedrig gehalten werden.

Das geht am besten, wenn Sie von sich aus und freiwillig auf Ansprüche verzichten, von denen Sie gar nicht wussten, dass Sie sie haben. Man scheint nur an Ihre Interessen zu denken. Vielleicht nennt man Sie sogar „Schadenspartner“. In Wirklichkeit will man Ihnen jedoch vorgaukeln, alle Ihre Rechtsansprüche auf Schadensersatz würden von der gegnerischen Versicherung befriedigt. Freiwillig und quasi automatisch, in vollem Umfang, ganz ohne Ihr Zutun. Nehmen Sie so etwas ernst?

Verzichten Sie nicht auf Ihre Rechte als Unfallgeschädigter. Sie bestimmen,

  • welcher Sachverständige beziehungsweise Gutachter das Unfallgutachten erstellt,
  • welche Werkstatt Ihr Fahrzeug repariert,
  • wo Sie einen angemessenen Ersatzwagen mieten,
  • ob Sie einen Anwalt für Verkehrsrecht beauftragen oder nicht (es gibt keinen Grund, darauf zu verzichten, schon gar nicht, wenn die Anwaltskosten Teil des Schadensersatzes sind) und
  • ob Sie Reparaturen und andere Leistungen tatsächlich durchführen oder sich lieber das Geld dafür auszahlen lassen (fiktive Abrechnung).

Auf diese Rechte wird der gegnerische Versicherer Sie aber nicht aufmerksam machen.

Schadensmanagement zahlt sich nur für die Versicherer aus

Die Versicherung der anderen Seite spart bares Geld, wenn sie Ihren Gutachter, den Ersatzwagen und die Reparaturwerkstatt aussuchen darf. Die Versicherer drücken durch günstige Verträge mit Werkstätten und Gutachtern die eigenen Kosten. Sie selbst haben davon jedoch nichts.

Die vermeintliche bequeme Lösung hat für Sie Nachteile. Es fängt mit kleinen Dingen an:

Wem wird sich der von der Versicherung gestellte Gutachter eher verpflichtet fühlen – Ihnen als Unfallopfer oder der gegnerischen Versicherung, die ihn regelmäßig beauftragt?

Wer profitiert davon, wenn Sie keinen Anwalt beauftragen? Wenn Sie sich blind darauf verlassen, dass das Unternehmen, das die Kosten bezahlen muss, nur an Ihren Vorteil denkt?

Ohne Anwalt sind Sie dem Versicherer des Unfallgegners ausgeliefert

Vielleicht kommt die Versicherung doch zu dem Schluss, dass Sie eine Teilschuld am Unfall hatten? Hat die Polizei den Unfall aufgenommen?

Oder die Versicherung findet, dass trotz Totalschaden die Höhe dessen, was Sie für den Unfallwagen bekommen haben, zu niedrig war? Dass ein Kleinwagen als Mietwagen für Sie ausreicht? Und dass ihr neues Smartphone, dass beim Unfall kaputt ging, gar nicht zum Unfallschaden gehört?

Versicherer haben viele Tricks auf Lager, um die Kostenübernahme und den Schadenersatz zu begrenzen. Wir, als Rechtsanwalt für Verkehrsrecht, kennen diese Tricks genau und wissen, was in diesen Fällen zu tun ist. Wir stellen vor allem Waffengleichheit für Sie her und vertreten konsequent Ihre – und nur Ihre – Interessen. So sorgen wir dafür, dass nach einem Unfall Ihr Anspruch auf Schadensersatz und Kostenübernahme in vollem Umfang durchgesetzt wird. Einschließlich der Anwaltskosten.

Schuldfrage: Die Sache mit der Teilschuld

Wenn der Unfallgegner die volle Schuld am Verkehrsunfall hatte und Sie unverschuldet geschädigt wurden, muss die Kfz-Haftpflichtversicherung des Gegners sämtliche Schäden voll bezahlen.

In nicht wenigen Fällen haben jedoch beide Seiten eine Teilschuld am Unfall. Die gesetzliche Grundlage dafür ist § 17 Straßenverkehrsgesetz (StVG). Er legt fest, dass eine Teilschuld am Verkehrsunfall Ihren Anspruch auf Schadensersatz entsprechend vermindert. Die Quote der Teilschuld wird in Prozenten ausgedrückt. Sie können zum Beispiel eine Teilschuld von 10 Prozent, von 30 Prozent oder 50 Prozent haben. Dann haftet die Gegenseite entsprechend weniger. Sie zahlt also nur 90 Prozent, 70 Prozent oder eben die Hälfte Ihrer Schäden.

Die Entscheidung über die Teilschuld hängt vom Aufnahmeprotokoll der Polizei, Gutachten, möglichen Zeugen und anderen Indizien für den Unfallhergang ab. Wenn kein Richter am Amtsgericht oder gar am Landgericht entscheiden muss, bleibt natürlich immer ein Interpretationsspielraum – und denn nutzen Versicherungen gerne, um die Entschädigung zu drücken.

In der Rechtsprechung haben sich längst übliche Haftungsquoten für bestimmte Fallgruppen eingespielt. Als Laie kennen Sie diese typischen Quoten nicht. Sie wissen auch nicht, ob ein Richter bei einem solchen Unfallhergang überhaupt eine Teilschuld bei Ihnen sehen würde. Da kann der Versicherer der Gegenseite Ihnen viel erzählen, um Ihren Anspruch auf Entschädigung zu kürzen. Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht haben, wird er dem jedoch schnell einen Riegel vorschieben.

Haftung aus Betriebsgefahr

Dass es bei einem Verkehrsunfall eine Haftung aus Verschulden gibt, das ist leicht einzusehen. Wer sich nicht an die Verkehrsregeln und Vorschriften hält, mit überhöhter Geschwindigkeit fährt, rote Ampeln missachtet, die Vorfahrt nimmt oder unter Alkoholeinfluss fährt, der haftet, wenn es zum Unfall kommt.

Daneben gibt es aber auch noch die Haftung aus der sogenannten Betriebsgefahr. Dahinter steckt der Gedanke, dass der Betrieb eines Kraftfahrzeugs eine besondere Gefahrenquelle für die Allgemeinheit darstellt. Die Haftung aus Betriebsgefahr ist unabhängig von Verstößen gegen die Verkehrsregeln. Sie mindert die Haftung der übrigen Unfallbeteiligten und entfällt nur dann, wenn das Unfallereignis unabwendbar war beziehungsweise durch höhere Gewalt verursacht wurde. Diese Frage muss häufig vor Gericht geklärt werden.

Versicherer-Trick: Herumnörgeln am Ersatzfahrzeug

Eigentlich ist die Nutzungsausfallentschädigung nach Schwacke-Liste der Maßstab. Manchmal versuchen gegnerische Kfz-Versicherungen jedoch, ihre Kosten trotzdem zu drücken. Sie bestreiten den Bedarf für einen Ersatzwagen, oder der Mietwagen gehört zu einer niedrigeren Wagenklasse als das Unfallfahrzeug.

Erst einmal den Schadensersatz kürzen

Das Vorgehen der Versicherungen gegenüber Geschädigten ist meistens ähnlich: Die Höhe des Schadens wird mit Begründungen gekürzt, die ein Laie nicht durchschaut. Die Versicherung spekuliert darauf, dass die Geschädigten sich mit der gekürzten Schadenssumme schon zufrieden geben werden. In vielen Fällen behalten Sie leider damit recht.

Dabei gibt es für Sie als Unfallgeschädigten nach einem Verkehrsunfall gar keinen Grund, einem Konflikt auszuweichen. Warum sollten Sie den heruntergerechneten Schadenumfang einfach hinzunehmen? Ihre Anwaltskosten sind ein Teil des Schadens, für den der Unfallverursacher haftet und den seine Kfz-Haftpflichtversicherung bezahlen muss. Die Kosten für Sachverständige ebenfalls.

Quotenvorrecht bei Vollkaskoversicherung

Eine besondere Situation ergibt sich, wenn Ihr Fahrzeug vollkaskoversichert ist. Dann kann es sein, dass die Höhe der gesamten Versicherungsleistung steigt, wenn Sie den Schaden am eigenen Fahrzeug zunächst über Ihre Vollkaskoversicherung abrechnen und nur die davon nicht gedeckten Schadenspositionen über die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers. Diese muss dann unter bestimmten Umständen manche der verbleibenden Schäden sogar zu einem erhöhten Anteil übernehmen.

Es steht Ihnen frei, sich zu entscheiden, welche der beiden Versicherungen Sie sozusagen zuerst zur Kasse bitten – das nennt sich Quotenvorrecht. Die Einzelheiten und die Berechnung beider Optionen sind recht kompliziert. Wir als Rechtsanwalt für Verkehrsrecht haben damit jedoch bei einem Verkehrsunfall häufig zu tun und kennen uns genau aus.

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