Rote Ampel überfahren | Rotlichtverstoß | Bundesweite Hilfe vom Rechtsanwalt

Rote Ampel überfahren und geblitzt worden

Rote Ampel überfahrenSie haben eine rote Ampel überfahren und rechnen jetzt mit einem Bußgeld, vielleicht sogar mit Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot? Hier bekommen Sie wichtige Informationen vom Rechtsanwalt für Verkehrsrecht.

Wir sagen Ihnen, welche Folgen ein Rotlichtverstoß hat und welche Möglichkeiten es gibt, um ein Bußgeld oder ein Fahrverbot abzuwehren.

Sie lesen, warum in bestimmten Fällen ein Einspruch die richtige Antwort auf einen Bußgeldbescheid ist und wie der Anwalt Ihnen helfen kann. Unser Rechtsanwalt, Dr. Jochen Flegl, hat große Erfahrung im Umgang mit einem Rotlichtverstoß.

Rote Ampel überfahren – Davon können Sie profitieren


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Warum ist dieser Artikel interessant für Sie?

Sie erfahren hier, warum es um Sekunden geht, wenn Sie eine rote Ampel überfahren haben.

Wir erklären Ihnen, worin der Unterschied zwischen einem „einfachen Rotlichtverstoß“ und einem „qualifizierten Rotlichtverstoß“ besteht und warum das wichtig für Sie als Fahrer ist.

Bei einem Rotlichtverstoß während der Probezeit droht eine Verlängerung derselben und ein Aufbauseminar.

Längst nicht in jedem Fall, in dem wegen einer roten Ampel ein Bußgeldbescheid ins Haus flattert, liegt wirklich ein Verstoß gegen § 37 Straßenverkehrsordnung (StVO) vor. Dann müssen Sie auch keine Angst vor dem Bußgeldkatalog, einem Fahrverbot oder Punkten in Flensburg haben. Selbst wenn Sie geblitzt wurden, ist damit nicht unbedingt der Rotlichtverstoß bewiesen. Und ohne Beweis keine Strafe beziehungsweise kein Bußgeld.

Mit einem Wort: Ihr Anwalt für Verkehrsrecht hilft Ihnen weiter, wenn Sie eine rote Ampel überfahren haben – oder wenn die Polizei das behauptet. Wir wissen, wie man gegen einen Bußgeldbescheid vorgeht und den angeblichen Verstoß möglicherweise entkräftet.

Damit haben wir als Rechtsanwälte laufend zu tun und jede Menge Erfahrung.

Wann macht ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid Sinn?

In einer ganzen Reihe von Situationen ist der vorgeworfene Rotlichtverstoß längst nicht so klar, wie man auf den ersten Blick vielleicht denkt.

Sie haben zwar das Rotlicht und die Haltelinie an der Kreuzung überfahren, sind aber gar nicht bis in den Kreuzungsbereich selbst hineingerollt? Das ist nur ein Haltelinienverstoß, kein Rotlichtverstoß.

Sie haben die Ampel nicht überfahren und die Kreuzung nicht überquert, sondern haben nur eine Abkürzung genommen, zum Beispiel über einen Parkplatz oder eine Tankstelle?

Dauerrot an BaustellenampelVielleicht stand die Ampel länger als drei bis fünf Minuten auf Rot, weil sie falsch eingestellt war? Fälle von Dauerrot gibt es bei Baustellenampeln oder schlecht funktionierenden Induktionsschleifen immer wieder mal.

Manchmal zeigt die Ampel auch zu kurz Gelb. Diese muss je nach erlaubter Geschwindigkeit in der Regel zwischen drei und fünf Sekunden betragen. Leuchtet die gelbe Ampel zu kurz, lässt sich der Bußgeldbescheid damit angreifen.

Manche fest installierten Rotlichtüberwachungsanlagen funktionieren auf Basis von Induktionsschleifen, die in der Fahrbahn verlegt sind. Diese befinden sich nicht immer an der richtigen Position an der Haltelinie.

Geblitzt worden? Rotlichtüberwachungsanlagen müssen regelmäßig und ordnungsgemäß geeicht werden, sonst dürfen ihre Ergebnisse nicht für ein Bußgeldverfahren verwendet werden. Messfehler und Fehlfunktionen müssen bei einem Blitzer ausgeschlossen sein.

Wurde die Ein-Sekunden-Frist für einen qualifizierten Rotlichtverstoß wirklich gemessen oder nur von einem Zeugen beziehungsweise einem Polizisten geschätzt? Dieser Nachweis ist nicht sehr solide und kann oft ins Wanken gebracht werden.

Die genannten Angriffsmöglichkeiten sind nicht abschließend zu sehen!

Einfacher und qualifizierter Rotlichtverstoß

Einfacher qualifizierter RotlichtverstoßGanz entscheidend ist diese Frage:

Wie lange war die Ampel schon rot, als Sie darüber gefahren sind und dabei geblitzt, gefilmt oder beobachtet wurden? Das wirkt sich entscheidend auf die mögliche Bestrafung aus.

Wenn Sie über eine rote Ampel gefahren sind, zählen die Sekunden. Wie lange die Ampel bereits rot war, entscheidet über die Höhe des Bußgelds, über ein mögliches Fahrverbot und darüber, ob ein Punkt oder mehrere Punkte in Flensburg drohen.

War die Ampel noch nicht länger als eine Sekunde rot, als Sie geblitzt wurden, handelt es sich um einen einfachen Rotlichtverstoß. War die Ein-Sekunden-Frist bereits überschritten, liegt ein qualifizierter Rotlichtverstoß vor. Das macht für das Bußgeldverfahren einen großen Unterschied:

  1. Bei einem einfachen Rotlichtverstoß droht Ihnen nach dem Bußgeldkatalog ein Bußgeld von 90 Euro und ein Punkt in Flensburg. Ein Fahrverbot müssen Sie nicht befürchten.
  2. Wenn die Ampel bereits länger rot gezeigt hat und ein qualifizierter Rotlichtverstoß vorliegt, sind die Konsequenzen drastischer – dann müssen Sie mit einem Bußgeld von 200 Euro rechnen, erhalten 2 Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat.

Zum Glück für den Fahrer ist der Beweis viel schwieriger, dass die Sekundenfrist tatsächlich überschritten worden war. Das gilt besonders dann, wenn kein Ampelblitzer den Verstoß festgehalten hat, sondern nur Zeugenaussagen vorliegen. Auch technische Feinheiten können diesbezüglich eine sehr große Rolle spielen.

Gerade ein qualifizierter Rotlichtverstoß muss lückenlos nachgewiesen werden.

Rotlichtverstoß mit Gefährdung oder Unfall

Rote Ampel UnfallOb einfach oder qualifiziert – in beiden Fällen fallen die Folgen deutlich drastischer aus, wenn zum Überfahren auch noch eine Gefährdung oder ein Verkehrsunfall dazukommt.

Gefährdet haben Sie jemand, wenn ein anderer Fahrer beispielsweise eine Vollbremsung machen musste. Auch wenn ein Fußgänger zur Seite springen musste, kam es zu einer Gefährdung.

Hat das zu ahndende Überfahren der Ampel im schlimmsten Fall zu einem Unfall mit Sach- oder gar Personenschaden geführt, wird die Bußgeldstelle auch dies zu Lasten des Verkehrssünders berücksichtigen.

Für die Folgen ist es jedenfalls wichtig, wie lange die Ampel schon auf Rot stand:

  • Wenn eine rote Ampel innerhalb von höchstens einer Sekunde missachtet wurde und es deshalb zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam, sieht der Bußgeldkatalog 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot vor. Ergab sich dabei ein Unfall, liegt das Bußgeld bei 240 Euro, es werden zwei Punkte eingetragen und ebenfalls ein Monat Fahrverbot verhängt.
  • War die Ampel schon länger als eine Sekunde rot, führt das Überfahren bei Gefährdung zu einem Bußgeld in Höhe von 320 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot. Kommt es zum Unfall, sind 360 Euro Bußgeld vorgesehen, dazu ebenfalls zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Hier erfahren Sie, wann Sie ein Fahrverbot umgehen können!

Rote Ampel nicht beachtet: Strafen im Überblick

Was ist passiert?BußgeldPunkteFahrverbot
Rote Ampel überfahren, es war höchstens eine Sekunde lang rot90 Euro1keines
Dabei wurde jemand gefährdet200 Euro21 Monat
Dabei kam es zu einem Unfall240 Euro21 Monat
Rote Ampel überfahren, es war schon länger als eine Sekunde lang rot200 Euro21 Monat
Dabei wurde jemand gefährdet320 Euro21 Monat
Dabei kam es zu einem Unfall360 Euro21 Monat

Rote Ampel in der Probezeit überfahren?

Probezeit rote AmpelWenn Sie sich als Fahranfänger in der Probezeit befinden und eine rote Ampel überfahren haben, gilt das als ein sogenannter A-Verstoß. Wie lange die Ampel schon auf Rot stand, ist dafür gleichgültig.

Damit kommt eine Verlängerung der Probezeit auf Sie zu – um mindestens zwei weitere Jahre. Außerdem müssen Sie damit rechnen, dass die Fahrerlaubnisbehörde ein Aufbauseminar für Fahranfänger (kurz: ASF oder auch Nachschulung genannt) anordnet.

Ein Aufbauseminar ist zwar juristisch gesehen keine Strafe, aber trotzdem teuer. Ein Aufbauseminar kostet schnell eine dreistellige Summe – die zusätzlich zum Bußgeld anfällt. Es kann teuer werden, wenn Sie geblitzt wurden. Wenn Sie als Fahranfänger noch in der Probezeit sind, lohnt sich Gegenwehr also besonders.

Falls Sie über eine rote Ampel fahren, kann sich die Probezeit verdoppeln.

Grüner Pfeil

Ein grüner Pfeil erlaubt das Rechtsabbiegen, auch wenn die Ampel auf Rot steht. Allerdings muss man dann an der Haltelinie stehen bleiben, wie an einem Stoppschild. Biegt ein Fahrer rechts ab, ohne anzuhalten, begeht er einen einfachen oder qualifizierten Rotlichtverstoß, je nach Dauer der Rotphase.

Was kann die Bußgeldstelle wirklich beweisen? Ein Rechtsanwalt bekommt Einsicht in die Bußgeldakte.

Mit dem Fahrrad über eine rote Ampel gefahren?

Rotlichtverstoß mit FahrradAuf dem Fahrrad wird man zwar selten geblitzt, aber auch für Fahrradfahrer hat es drastische Folgen, wenn sie über eine rote Ampel fahren. In diesem Fall wird ebenfalls zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Rotlichtverstoß unterschieden.

Zwar droht Fahrradfahrern kein Fahrverbot, jedoch kann ihnen das Missachten der Ampel an einer Kreuzung einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg einbringen – auch ohne dass sie andere Verkehrsteilnehmer gefährden und ohne, dass es zu einem Unfall kommt. Als Bußgeld droht eine empfindliche Strafe, wie Sie der nachfolgenden Tabelle entnehmen können:

Was ist passiert?Bußgeld – wie hoch?
Rote Ampel mit dem Fahrrad  überfahren, es war höchstens eine Sekunde lang rot:60 Euro
Dabei wurde jemand gefährdet:100 Euro
Dabei kam es zu einer Sachbeschädigung oder einem Unfall120 Euro
Rote Ampel mit dem Fahrrad überfahren, es war schon länger als eine Sekunde lang rot:100 Euro
Dabei wurde jemand gefährdet:160 Euro
Dabei kam es zu einer Sachbeschädigung oder einem Unfall180 Euro

Wenn Radfahrer bei Rot über eine Ampel für Fußgänger gefahren sind, werden ebenfalls 60 Euro fällig.
Auch für Fahrradfahrer kann eine rote Ampel teuer werden. Ein Einspruch kann Ihnen viel Geld sparen – und einen Punkt in Flensburg

Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid bekommen – Wie reagieren?

Rotlichtverstoß Anhörungsbogen BußgeldbescheidWenn Sie beim Fahren über eine rote Ampel geblitzt oder beobachtet worden sind, oder wenn es im Zusammenhang mit einem Rotlichtverstoß einen Verkehrsunfall gab, bekommen Sie Post von der Bußgeldstelle. Typischerweise erhalten Sie in solchen Fällen einen Anhörungsbogen oder einen Bußgeldbescheid (eventuell bekommen Sie auch einen Zeugenfragebogen).

Viele Verkehrsteilnehmer sind in solchen Fällen verunsichert und wissen nicht, wie sie sich jetzt am besten verhalten sollten. Klicken Sie einfach einen der beiden unten stehenden Links an, der Sie direkt zu dem für Ihren Fall passenden Artikel führt:

  1. Anhörungsbogen bekommen – Was nun?
  2. Bußgeldbescheid bekommen – Was nun?

Jetzt wissen Sie, worauf es ankommt, wenn Sie angeblich eine rote Ampel überfahren haben sollen!

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