Geblitzt worden | Was nun? | Spezialisierte Hilfe vom Rechtsanwalt gegen den Blitzer

Bundesweite Hilfe gegen Bußgeld, Punkte und Fahrverbot

Geblitzt wordenGeblitzt worden – Was nun? Das können wir Ihnen gegen den Blitzer bieten:

  • Ausgesprochene Spezialisierung und langjährige Erfahrung mit Fällen, bei denen die Radarfalle zugeschlagen hat!
  • Sie können uns aus ganz Deutschland beauftragen!
  • Außergerichtlich verzichten wir Ihnen gegenüber auf die Geltendmachung einer Selbstbeteiligung bei Ihrer Rechtsschutzversicherung bis zu 150,00 Euro!

Wir verteidigen im Verkehrsrecht ausschließlich Betroffene, die von einem Blitzer erwischt worden sind. Tagtäglich sind wir deswegen mit Verkehrsverstößen beschäftigt, bei denen zum Beispiel zu dicht aufgefahren, zu schnell gefahren oder eine rote Ampel überfahren worden sein soll.

Geblitzt worden – Davon können Sie profitieren


Herausragende SPEZIALISIERUNG!

BUNDESWEITE Tätigkeit!

SELBSTBETEILIGUNG sparen!

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Gerne kontaktieren wir Sie per E-Mail oder telefonisch.

Please leave this field empty.

Datei auswählen

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

Innerorts zu schnell gefahren

Der aktuelle Bußgeldkatalog sieht für innerorts begangene Geschwindigkeitsüberschreitungen, also inklusive 30er-Zone, folgende Strafen vor (Sondertatbestände, wie beispielswiese die Schrittgeschwindigkeit nicht eingehalten zu haben, werden gesondert sanktioniert):

GeschwindigkeitsüberschreitungBußgeldPunkteFahrverbot
bis 10 km/h15 Euro
11 km/h bis 15 km/h25 Euro
16 km/h bis 20 km/h35 Euro
21 km/h bis 25 km/h80 Euro1
26 km/h bis 30 km/h100 Euro1
31 km/h bis 40 km/h160 Euro21 Monat
41 km/h bis 50 km/h200 Euro21 Monat
51 km/h bis 60 km/h280 Euro22 Monate
61 km/h bis 70 km/h480 Euro23 Monate
über 70 km/h680 Euro23 Monate

Außerorts zu schnell gefahren

Der Bußgeldkatalog sieht für Geschwindigkeitsübertretungen außerhalb geschlossener Ortschaften folgende Strafen vor (Sondertatbestände, wie beispielswiese nicht angepasstes Tempo an einem Bahnübergang, werden gesondert sanktioniert):

GeschwindigkeitsüberschreitungBußgeldPunkteFahrverbot
bis 10 km/h10 Euro
11 km/h bis 15 km/h20 Euro
16 km/h bis 20 km/h30 Euro
21 km/h bis 25 km/h70 Euro1
26 km/h bis 30 km/h80 Euro1
31 km/h bis 40 km/h120 Euro1
41 km/h bis 50 km/h160 Euro21 Monat
51 km/h bis 60 km/h240 Euro21 Monat
61 km/h bis 70 km/h440 Euro22 Monate
über 70 km/h600 Euro23 Monate

Rote Ampel überfahren

Der Bußgeldkatalog sieht für einen Rotlichtverstoß folgende Strafen vor:

TatbestandBußgeldPunkteFahrverbot
Einfacher Rotlichtverstoß (Ampel < 1 Sekunde rot)
… mit Gefährdung
… mit Sachbeschädigung
90 Euro
200 Euro
240 Euro
1
2
2

1
1
Qualifizierter Rotlichtverstoß (Ampel > 1 Sekunde rot)
… mit Gefährdung
… mit Sachbeschädigung
200 Euro
320 Euro
360 Euro
2
2
2
1 Monat *
1 Monat *
1 Monat*
Rechts abbiegen ohne vorher an roter Ampel zu halten, an der rechts ein grüner Pfeil angebracht ist
… mit Gefährdung
… mit Verursachung eines Unfalls

70 Euro
100 Euro
120 Euro

1
1
1



Rechts abbiegen ohne vorher an roter Ampel zu halten, an der rechts ein grüner Pfeil angebracht ist und dabei den Fußgänger- oder Fahrradverkehr der freigegebenen Verkehrsrichtung behindern100 Euro1
* je nach Tatbegehung auch Geldstrafe, Entziehung der Fahrerlaubnis und Freiheitsstrafe bis 5 Jahre möglich

Abstandsmessung auf der Autobahn

Der Bußgeldkatalog sieht für einen Abstandsverstoß auf der Autobahn folgende Strafen vor:

TatbestandBußgeldPunkteFahrverbot
Abstandsverstoß mit weniger als 80 km/h
… mit Gefährdung
… mit Sachbeschädigung
25 Euro
30 Euro
35 Euro




Abstandsverstoß mit mehr als 80 km/h
… Abstand weniger als 5/10 des halben Tachowertes
… Abstand weniger als 4/10 des halben Tachowertes
… Abstand weniger als 3/10 des halben Tachowertes
… Abstand weniger als 2/10 des halben Tachowertes
… Abstand weniger als 1/10 des halben Tachowertes

75 Euro
100 Euro
160 Euro
240 Euro
320 Euro

1
1
1
1
1





Abstandsverstoß mit mehr als 100 km/h
… Abstand weniger als 5/10 des halben Tachowertes
… Abstand weniger als 4/10 des halben Tachowertes
… Abstand weniger als 3/10 des halben Tachowertes
… Abstand weniger als 2/10 des halben Tachowertes
… Abstand weniger als 1/10 des halben Tachowertes

75 Euro
100 Euro
160 Euro
240 Euro
320 Euro

1
1
2
2
2



1
2
3
Abstandsverstoß mit mehr als 130 km/h
… Abstand weniger als 5/10 des halben Tachowertes
… Abstand weniger als 4/10 des halben Tachowertes
… Abstand weniger als 3/10 des halben Tachowertes
… Abstand weniger als 2/10 des halben Tachowertes
… Abstand weniger als 1/10 des halben Tachowertes

100 Euro
180 Euro
240 Euro
320 Euro
400 Euro

1
1
2
2
2



1
2
3

Geblitzt worden – Wann kommt der Bescheid?

Wann kommt Bescheid?Oft werden wir von unseren Mandanten gefragt, nachdem sie innerorts oder außerhalb geschlossener Ortschaften von einer Radarfalle geblitzt worden sind:

„Wie lange dauert das, bis der Bescheid kommt?“

Dann antworten wir:

„Unserer Erfahrung nach dauert es regelmäßig drei bis sechs Wochen, bis Sie einen Bescheid von der Bußgeldstelle oder von der Polizei erhalten. Klar ist aber auch, dass dieser Zeitraum von Behörde zu Behörde schwanken kann. Bitte freuen Sie sich also nicht zu früh, wenn Sie nach sechs Wochen noch nichts gehört haben.“

Wir empfehlen Ihnen also dringend, nachdem Sie geblitzt worden sind, Ruhe zu bewahren – einfach nichts zu tun – und sich vor allem nicht an die Bußgeldstelle oder an die Polizei zu wenden. Unter Umständen kann Ihnen allein durch Ihre Kontaktaufnahme die Ordnungswidrigkeit nachgewiesen werden. Das ist dann besonders ärgerlich, wenn der Bußgeldbehörde der Nachweis ansonsten nicht gelungen wäre.

Wenn Sie geblitzt worden sind und nun von der Polizei als Fahrzeughalter vorgeladen werden, um die Person auf dem Foto zu identifizieren, sind Sie außerdem nicht dazu verpflichtet, dieser Vorladung zu folgen. Es handelt sich dabei nämlich vielmehr um eine Einladung. Anders verhält es sich nur, wenn die Identifizierung von einem Richter angeordnet worden ist; einer solchen richterlichen Anordnung ist stets Folge zu leisten.

Folgen Sie einer Vorladung nur dann, wenn Sie von einem Richter angeordnet wurde!

Geblitzt worden – Wann tritt die Verjährung ein?

Die Verjährung bei Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr ist mit drei Monaten, gerechnet ab der Tat, relativ kurz bemessen. Häufig wird dem Betroffenen jedoch innerhalb der Verjährungsfrist ein Anhörungsbogen zugeschickt. Sollte der Adressat tatsächlich auch der verantwortliche Fahrer gewesen sein, der geblitzt worden ist, beginnt dadurch eine „neue Verjährung“ von drei Monaten. Für die Verjährungsunterbrechung genügt sogar schon die rechtzeitige Versendung des Anhörungsbogens.

Sollte die Polizei den betroffenen Fahrer schon am Tatort angehalten haben, kommt die erneute Unterbrechung der Verjährung durch Übersendung eines Anhörungsbogens nicht mehr in Betracht. Der Fahrer wurde schließlich schon vor Ort (beispielsweise in einer 30er-Zone) angehört.

Wird innerhalb der Verjährungsfrist ein Bußgeldbescheid von der Bußgeldbehörde erlassen, ist die Verjährung ebenfalls unterbrochen – und läuft dann sogar sechs Monate. Eine Unterbrechung tritt beispielsweise auch dann ein, wenn das Bußgeldverfahren an die Staatsanwaltschaft abgegeben wird. Zudem gibt es etliche weitere verjährungsunterbrechende Gründe.

Geblitzt worden in der Probezeit – Welche Konsequenzen drohen?

In Probezeit geblitztJe nach Häufigkeit und Schweregrad hat ein Vergehen in der Probezeit unterschiedliche Folgen. Konsequenzen nach einem A-Verstoß (Schwerwiegende Ordnungswidrigkeit oder Straftat):

  1. Die Probezeit wird um zwei Jahre verlängert.
  2. Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar.

Zwei B-Verstöße haben dieselben Konsequenzen zur Folge. Ein B-Verstoß liegt bei einer minder schweren Ordnungswidrigkeit vor.

Haben Sie als Fahranfänger bereits einen A-Verstoß oder zwei B-Verstöße begangen, bereits an einem Aufbauseminar teilgenommen und begehen Sie erneut einen A-Verstoß oder zwei B-Verstöße, folgen andere Konsequenzen, die bestehen aus:

  • einer Verwarnung und
  • einer Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung

Die verkehrspsychologische Beratung soll innerhalb von zwei Monaten nach der Empfehlung absolviert werden. Ein erneuter Verstoß, der nach diesen zwei Monaten passiert, führt zur Entziehung der Fahrerlaubnis.

Geblitzt worden – Anderen Fahrer angeben?

Manche Betroffene einer Verkehrsordnungswidrigkeit meinen, dass es eine gute Idee sei, einen anderen als den tatsächlichen Fahrer angeben. Bitte bedenken Sie aber unbedingt, dass die Bußgeldstelle von der Meldebehörde das hinterlegte Passbild der genannten Person anfordern kann (dies wird üblicherweise auch gemacht). Dann weiß die Behörde ganz schnell, dass Sie den Falschen als Fahrer benannt haben.

Anderen Fahrer angebenEinen anderen Fahrer anzugeben, ist nach dem Strafgesetzbuch (StGB) als falsche Verdächtigung strafrechtlich ahndbar. Dies kann eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine üppige Geldstrafe für Sie bedeuten.

Im Vergleich zu einer Geldbuße, Punkten in der Verkehrssünderkartei oder einem Fahrverbot erscheint uns das außer Verhältnis zu stehen, weswegen Sie besser keinen anderen Fahrer angeben sollten.

Anhörungsbogen bekommen – Was nun?

Sollten Sie einen Anhörungsbogen erhalten haben, müssen Sie sich auch darin nicht zum Tatvorwurf äußern. Sie müssen allerdings wissen, dass ein Anhörungsbogen den Beginn eines Bußgeldverfahrens gegen Sie darstellt. Dieses kann mit einem

  • rechtskräftigen Bußgeldbescheid,
  • Punkten in Flensburg oder
  • sogar einem Fahrverbot

gegen Sie enden. Deswegen ist es wichtig, dass Sie sich schon mit dem Erhalt eines Anhörungsbogens anfangen zu wehren. Wir zeigen Ihnen gerne, wie das am besten geht!

Wenn Sie einen Anhörungsbogen erhalten haben sollten, dann klicken Sie hier!

Bußgeldbescheid bekommen – Was nun?

Wenn Sie einen Bußgeldbescheid erhalten haben und sich gegen diesen verteidigen wollen, dürfen Sie nicht untätig bleiben. Vielmehr müssen Sie dann innerhalb einer Frist von zwei Wochen – nach Zustellung – schriftlich Einspruch bei der zuständigen Bußgeldstelle einlegen.

Nicht selten lohnt ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid – gerade dann, wenn Ihnen ein Fahrverbot droht. Den Einspruch legen auch gerne wir für Sie ein – und beantragen zugleich Akteneinsicht, die Sie als Privatperson praktisch nicht bekommen!

Wenn Sie einen Bußgeldbescheid erhalten haben sollten, dann klicken Sie hier!

Spezialisierte Hilfe vom Anwalt

Wenn Sie geblitzt worden sind, ist es sinnvoll und ausgesprochen wichtig, auf den Anhörungsbogen richtig zu reagieren oder gekonnt gegen einen Bußgeldbescheid vorzugehen. Schließlich sollen Bußgeld, Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg oder sogar ein Fahrverbot vermieden werden.

Blitzer Rechtsanwalt hilftRechtsanwalt Dr. Jochen Flegl – als verkehrsrechtlich spezialisierter Anwalt – kann Ihnen dabei kompetent und zielführend helfen!

Wenn Sie uns beauftragen, werden wir alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um das gegen Sie laufende Verfahren erfolgreich zu beenden. Wir beginnen dabei in aller erster Line mit diesen Tätigkeiten:

  1. Akteneinsicht bei der Bußgeldstelle beantragen
  2. Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen

Nicht selten droht bei einer Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr – neben dem Bußgeld oder Punkten im Fahreignungsregister (FAER), früher Verkehrszentralregister (VZR), in Flensburg – auch ein Fahrverbot.

Wir haben sehr große außergerichtliche und gerichtliche Erfahrung, wenn es um die Themen „Fahrverbot umgehen“ und „Fahrverbot in höhere Geldbuße umwandeln“ geht. Wenn Sie uns beauftragen, schützen wir Sie vor der Polizei und der Bußgeldstelle!

Antworten auf typische Fragen von Betroffenen, die geblitzt worden sind:

Muss ich als Fahrzeughalter den Fahrer auf dem Foto identifizieren?

Nein, dazu ist niemand verpflichtet. Allerdings kann die Straßenverkehrsbehörde dem Halter im Wiederholungsfall die Auflage erteilen, ein Fahrtenbuch zu führen. In diesem sind dann sämtliche Fahrten zu notieren – einschließlich der Namen von Personen, denen das Fahrzeug zur Nutzung überlassen wird.

Wie kann ich Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg loswerden?

Punkte Flensburg loswerdenDie Punkte im FAER in Flensburg werden dann getilgt, wenn seit der Rechtskraft des letzten Bescheides zwei Jahre vergangen sind. Das gilt aber nur dann, wenn zwischenzeitlich keine neuen Verstöße dazukommen. Maßgeblich für die Tilgung ist dabei der jüngste Eintrag.

Bei Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr, wie zum Beispiel Geschwindigkeitsübertretungen, gelten maximal fünf Jahre, bei Strafsachen, wie beispielsweise Unfallflucht, dagegen mindestens fünf Jahre. Zusätzlich sind gewisse Überliegefristen zu beachten.

Was tun, wenn ich geblitzt wurde, das Schild aber nicht erkennbar war?

Eine solche Aussage ist nur erheblich, sofern sie bewiesen werden kann. Andernfalls wird sie als Schutzbehauptung gewertet. Daher ist es wichtig, gegebenenfalls Zeugen – wie zum Beispiel Fußgänger – zu fragen und deren Personalien zu notieren. Gut ist es in einem solchen Fall auch, wenn Sie ein Foto von dem Verkehrsschild machen.

Ich wurde vor Monaten geblitzt. Warum habe ich nichts erhalten?

Dafür kommen unterschiedliche Ursachen in Frage. So können die Messwerte vom Messgerät verworfen worden sein. Alle Fahrzeuge werden mehrfach nacheinander vom Messgerät gemessen. So misst das Traffiphot S-Gerät zum Beispiel drei Mal, das eso µP 80 sogar vier Mal. Weichen die einzelnen Messwerte um mehr als eine bestimmte Toleranz voneinander ab, wird zwar ein Foto aufgenommen, allerdings statt des Geschwindigkeitswertes ein Annullationskennzeichen eingeblendet.

Des Weiteren ist es eine keineswegs unwahrscheinliche Möglichkeit, dass das Kennzeichen des Fahrzeuges auf dem Foto nicht zu erkennen ist. Es wird angenommen, dass rund fünfzehn Prozent der aufgenommenen Fotos aus diesem Grunde nicht verwendbar sind.

Darf ich andere Autofahrer vor einer Geschwindigkeitskontrolle warnen?

Autofahrer Geschwindigkeitskontrolle warnenPrinzipiell ist dies nicht verboten, doch kommt es darauf an, auf welche Weise man andere Fahrer warnt. Der Einsatz der Lichthupe zu diesem Zweck ist gemäß der herrschenden Meinung verboten. Mehrere Gerichte sahen darin einen Verstoß gegen § 16 Straßenverkehrsordnung (StVO) – so beispielsweise das Oberlandesgericht Zweibrücken (Aktenzeichen: VRS 64, 454) und das Oberlandesgericht Celle (Aktenzeichen: NZV 89, 405).

Ein Handzeichen oder Ähnliches als Warnung ist dagegen gestattet. Starkes Abbremsen vor einer Geschwindigkeitsmessstelle ist jedoch nicht gestattet, es gilt als gefährlich und kann zu Auffahrunfällen führen. Ebenso wenig erlaubt ist ein extrem langsames Fahren im Bereich einer Messstelle, das als Behinderung beziehungsweise Belästigung im Sinne des § 1 StVO gilt.

Ist es rechtmäßig, mich 150 Meter vor dem Ortsausgangsschild zu blitzen?

Grundsätzlich ja, auch wenn es Richtlinien gibt, die teilweise Abstände von 200 Metern zwischen einer Messstelle und dem Beginn beziehungsweise dem Ende einer Geschwindigkeitsbeschränkung vorgeben. Im Regelfall dürfen die Behörden jedoch von solchen Richtlinien abweichen, insbesondere wenn die Messstelle an einem Unfallschwerpunkt eingerichtet wurde.

Können mir Frontfotoanlagen als Motorradfahrer etwas anhaben?

Ja, und zwar dann, wenn Messbeamte vor Ort sind. Diese beobachten in aller Regel sehr genau, was für Fahrzeuge die Geschwindigkeit überschreiten. Handelt es sich um ein Motorrad, so notieren sie umgehend das Kennzeichen, um es nachträglich dem entsprechenden Foto zuzuordnen. Bei korrekter Kameraeinstellung ist übrigens das Gesicht eines Motorradfahrers auch bei geschlossenem Visier deutlich auf dem Foto erkennbar.

Dürfen Messfahrzeuge im Halteverbot oder Parkverbot aufgestellt werden?

Ist das Messfahrzeug ein Zivilfahrzeug der Polizei, darf es auf jeden Fall auch im Halteverbot beziehungsweise im Parkverbot aufgestellt werden – solange dadurch nicht die Verkehrssicherheit gefährdet wird. Handelt es sich um das Fahrzeug einer Kommune oder eines Privatunternehmens, so ist dafür eine Ausnahmegenehmigung nach § 46 StVO erforderlich.

Trägt die Rechtsschutzversicherung die Kosten eines Bußgeldverfahrens?

Rechtsschutzversicherung Kosten BußgeldverfahrenBesteht eine Rechtsschutzversicherung, bei der das Bußgeldverfahren über den Verkehrsrechtsschutz mitversichert ist, dann wird im Unterschied zu anderen Fällen keine Prüfung der Erfolgsaussichten vorgenommen. Es wird also in aller Regel eine Deckungszusage erteilt.

Ist eine entsprechende Deckung vorhanden, werden regelmäßig auch bei einer erfolglosen Rechtsverteidigung die entstehenden Kosten (zum Beispiel Anwaltskosten und auch Gerichtskosten) und Gebühren bei der jeweiligen Verwaltungsbehörde von der Rechtsschutzversicherung übernommen.

Im Bereich der Verwarnungsgelder sowie bei Verstößen im ruhenden Verkehr (Halteverstöße und Parkverstöße) besteht üblicherweise kein Deckungsschutz durch die Rechtsschutzversicherung.

Geldbuße bezahlt – Einspruch gegen Bußgeldbescheid noch möglich?

Manchmal bezahlt ein Kraftfahrer zunächst die in einem Bußgeldbescheid geforderte Geldbuße, zweifelt jedoch einige Tage später an deren Rechtmäßigkeit. Wird dann Einspruch eingelegt, so hält die Verwaltungsbehörde dem Fahrer unter Umständen entgegen, er habe mit der Zahlung der Geldbuße auf die Einspruchsmöglichkeit verzichtet.

Das Oberlandesgericht Stuttgart trat dieser Auffassung jedoch entgegen und führte ausdrücklich aus, ein Einspruchsverzicht sei nur dann anzunehmen, wenn dies von dem Betroffenen schriftlich erklärt worden sei. Liege keine entsprechende schriftliche Erklärung vor, könne der Kraftfahrer auch noch nach Zahlung eines Bußgeldes Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen. In jedem Fall ist allerdings zu beachten, dass der Einspruch binnen 14 Tagen bei der Bußgeldbehörde eingehen muss.

Nur dann, wenn rechtzeitig ein Einspruch gegen Ihren Bußgeldbescheid eingelegt wird, können Sie eine Geldbuße und Punkte in Flensburg oder auch ein Fahrverbot vermeiden.

Beauftragen Sie unseren Rechtsanwalt gerne aus ganz Deutschland, wenn Sie geblitzt worden sind!

Beratung erwünscht?

Sie wünschen eine Rechtsberatung? Wir sind für Sie da! Kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie einen Termin. Unser gesamtes Team steht Ihnen gerne zur Verfügung!

» Jetzt anfragen