Privatinsolvenz für Rentner | Können Sie als Rentner Privatinsolvenz anmelden?

Lesen Sie hier, wie Sie in Rente eine Verbraucherinsolvenz beantragen können

Auch nach dem Erreichen des Rentenalters ist in heutiger Zeit niemand davor sicher, in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu geraten. Die ständigen Erhöhungen der Kosten für die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser können dafür ebenso ein Anlass sein wie die drastische Erhöhung des Mietpreises für eine seit langen Jahren genutzte Wohnung.

Die Kostensteigerungen stören das bislang noch funktionsfähige Gleichgewicht zwischen Renteneingängen und ständig wiederkehrenden Ausgabeposten empfindlich. Rentner geraten nur selten durch unbedachten Gebrauch von Kreditkarten oder durch zu viele, zu hohe Privatkredite in eine Situation, in denen ihnen der Ausgleich ihrer Verbindlichkeiten unmöglich wird. Sie werden durch ständige Preis- und Kostensteigerungen dazu gezwungen, ihren gewohnten Lebensstandard immer wieder an die nur sehr wenig steigenden Rentenbezüge anzupassen.

Sind Sie Rentner? Fühlen Sie sich angesprochen? Denken Sie über eine Privatinsolvenz nach? Dann lesen Sie hier weiter!

Ihr erster Schritt aus der Schuldenfalle

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Privatinsolvenz kennt keine Altersbeschränkung

Privatinsolvenz RentnerAnders als bei der Kreditvergabe führender Geldinstitute wird bei der Eröffnung eines Privatinsolvenzverfahrens nicht nach dem Lebensalter und nach der zukünftigen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ausgesondert. Dem Bezieher einer Altersrente – und den Beziehern von Renten jeder anderen Art – steht die Möglichkeit, die Eröffnung eines Privatinsolvenzverfahrens mit anschließender Restschuldbefreiung zu beantragen offen.

Der regelmäßige Bezug von Rente steht dem Bezug von Arbeitsentgelt gleich. Die Festsetzung des pfändungsfreien Betrages gilt auch für Rentner. Derzeit liegt der Freibetrag, der Ihnen im Falle einer Privatinsolvenz monatlich verbleiben muss, bei 1.049,99 Euro. Wenn Sie Unterhaltspflichten, beispielsweise Ihrem Ehepartner gegenüber, zu bedienen haben, erhöht sich der Ihnen zustehende Freibetrag entsprechend.

Auch als Rentner sollten Sie die Einleitung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens dann in Erwägung ziehen, wenn Sie hoffnungslos überschuldet sind. Anzeichen dafür können zum Beispiel Zwangsvollstreckungsmaßnahmen Ihrer Gläubiger sein.

Ihr Vorteil: Wohlverhaltensphase ohne Arbeitsobliegenheit

Privatinsolvenz Rentner möglichZiel des Verbraucherinsolvenzverfahrens ist es, dafür zu sorgen, dass alle Gläubiger als Gemeinschaft gleichmäßig bedient werden und Sie nach Ablauf einer gewissen Zeit schuldenfrei sind. Das Schöne für Sie ist, dass Sie Ihre Schulden gar nicht oder nur teilweise zurückzahlen müssen!

Nach der erfolgten Eröffnung des gerichtlichen Privatinsolvenzverfahrens haben Sie als Schuldner nur noch die Aufgabe, den vom Gericht eingesetzten Treuhänder über Änderungen Ihres Einkommens beziehungsweise Vermögens oder Ihres Wohnsitzes, vielleicht sogar Familienstandes, informieren zu müssen. Der Ihren Selbstbehalt übersteigende Anteil Ihrer monatlichen Renteneingänge wird per Abtretungserklärung direkt an den Treuhänder überwiesen, der das Geld dann an die Gläubiger verteilt.

Nach Ablauf der höchstens sechs Jahre andauernden Wohlverhaltensphase wird Ihnen dann, wenn Sie nicht gegen Ihre Obliegenheiten verstoßen haben, die Restschuldbefreiung gewährt. Da Sie als Altersrentner keine Erwerbsobliegenheit mehr zu erfüllen haben, erstrecken sich Ihre Verpflichtungen im Wesentlichen darauf, keine unerwarteten Zugänge, wie Erbschaften oder Lotteriegewinne zu verschweigen.

Wie läuft eine Privatinsolvenz für Sie als Rentner ab?

Rentner schuldenfreiWas nun alles passiert? Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, einen Antrag auf Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens zu stellen, brauchen Sie bei der Durchführung Ihres Vorhabens fachkundige Hilfe. Die Insolvenzordnung (InsO) bestimmt, dass Sie in der Vorbereitungsphase, die als außergerichtliche Schuldenbereinigung bezeichnet wird, eine „geeignete Person oder Stelle“ aufsuchen müssen. Als geeignete Personen in diesem Sinne sind neben (häufig hoffnungslos überlasteten) Schuldnerberatungsstellen in allen Bundesländern auch Rechtsanwälte wie wir und Steuerberater anerkannt.

Als Ihre Anwälte werden wir schriftlichen Kontakt zu jedem einzelnen Ihrer Gläubiger aufnehmen und um Forderungsmitteilung bitten. Hiernach stellen wir für Sie einen außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan auf. Häufig wird dieser von den Gläubigern abgelehnt, was aber nicht schlimm ist. Denn danach können wir Ihnen das Scheitern des außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuches bescheinigen und dann auch gerne den gerichtlichen Antrag auf Durchführung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens beim zuständigen Insolvenzgericht stellen. Später kümmert sich das Gericht beziehungsweise der eingesetzte Treuhänder um Ihre insolvenzrechtliche Angelegenheit.

Sie möchten Verbraucherinsolvenz beantragen? Los geht´s!

Jetzt fragen Sie sich nach den Kosten? Die Durchführung einer Privatinsolvenz ist zwar nicht kostenfrei, aber finanziell gut machbar. Eine hohe Rente oder sonstiges Einkommen brauchen Sie jedenfalls nicht!

Wo melde ich nun Privatinsolvenz an?

Lassen Sie sich mit unserer Hilfe aus der Schuldenfalle befreien. Dazu können Sie unverbindlich Kontakt mit uns aufnehmen. Wir vertreten Sie überall in Deutschland. Sie sehen, eine Privatinsolvenz für Rentner ist möglich!

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